Superheld*innen des Queer Tango
Seit vielen Jahren wachsen und florieren Initiativen rund um den Queer Tango. Menschen aus aller Welt – unabhängig von Geschlecht, Sexualität, Herkunft oder sozialem Status – finden hier einen Raum, in dem sie sich frei ausdrücken können.
Diejenigen, die diese Bewegung vorantreiben, die queere Identität mit der Kunst des Tangos verbinden und neue Räume der Begegnung schaffen, sind wahre Heldinnen. Von den Pionierinnen, die den Queer Tango ins Leben gerufen haben, bis hin zu denjenigen, die gerade erst beginnen, diese Tanzwelt für sich zu entdecken – sie alle tragen zur Vielfalt und Offenheit dieser einzigartigen Community bei.
Unsere Pädagogik: Tango in beiden Rollen lehren
Unsere eigene Lehrmethode ist geprägt von der Überzeugung, dass jede*r beide Rollen lernen sollte. In unseren Kursen vermitteln wir die Technik sowohl des Führens als auch des Folgens mit der gleichen Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Denn erst durch das Verständnis beider Seiten wird der Tango zu einem wirklich freien, individuellen Ausdruck.
Unsere tänzerischen Hintergründe reichen von klassischem Ballett über zeitgenössischen Tanz bis hin zu Contact Improvisation. Diese Erfahrungen nutzen wir, um das Körperbewusstsein unserer Schüler*innen zu fördern und ihnen die Werkzeuge zu geben, sich selbst im Tango neu zu entdecken.
Denn in jeder Umarmung, in jedem Schritt steckt eine Geschichte – eine einzigartige Mischung aus Erlebnissen, Emotionen und Identitäten. Tango war schon immer ein Tanz der Begegnung, des Austauschs und der Transformation. Der Queer Tango führt diese Tradition fort, indem er den Tanz für alle öffnet, die sich darin wiederfinden wollen.
Lasst uns gemeinsam tanzen, experimentieren und neue Wege beschreiten – frei von Konventionen, mit Respekt und Liebe für die Vielfalt des Lebens.
Ein Gastbeitrag von Vincent Hodin & Tada Kokeguchi, übersetzt von Maria Theresia Mühlbacher