#MoveWithUs am Diversity Ball 2026

Das Team von Lillis Ballroom am 18. Diversity Ball

Tanz als Begegnung

Vergangenen Samstag stand das Wiener Rathaus ganz im Zeichen von "Move With Us" – dem Motto des diesjährigen Diversity Balls. Und wir waren mittendrin: zum dritten Mal durften wir Teil dieses besonderen Abends sein.

Nachdem wir in den vergangenen Jahren unterschiedliche Tanzworkshops gestaltet haben, waren wir auch heuer wieder mit einem inklusiven Tango-Workshop im Großen Festsaal vertreten. "Move With Us" hat für uns dabei eine ganz eigene Bedeutung bekommen: Denn genau darum geht es im Tango – führen und folgen, aufeinander hören, gemeinsam einen Moment entstehen lassen.

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Ein Festsaal voller Bewegung

Den Auftakt machte unsere Geschäftsführerin Petra Schön, die Lillis Ballroom, unser Team und unseren Zugang zum Tanz vorstellte. Anschließend übernahmen Lucia Rosenfeld und Tim Hüning die Workshop-Leitung.

Unterstützt wurden sie von unseren Taxitänzer*innen Chris, Sas und René. In ihren orangen Lillis-Shirts waren sie während des gesamten Workshops gut sichtbar und dort zur Stelle, wo Unterstützung gebraucht wurde. Sie halfen beim Ankommen, beantworteten Fragen und sorgten dafür, dass möglichst viele Menschen aktiv am Workshop teilnehmen konnten.

Nach einem kurzen Warm-up ging es direkt in die Bewegung. Schon nach wenigen Minuten wurden die ersten Schritte ausprobiert und erste Tanzbegegnungen entstanden. Menschen, die einander zuvor nicht kannten, fanden sich plötzlich gemeinsam auf der Tanzfläche wieder.

Tango als gemeinsamer Dialog

Was uns am Tango immer wieder begeistert, konnten wir auch an diesem Abend erleben: Es geht nicht darum, Schritte perfekt auszuführen. Es geht darum, aufeinander zu hören, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam etwas entstehen zu lassen.

Besonders schön war zu beobachten, wie selbstverständlich Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Voraussetzungen miteinander ins Tanzen kamen. Genau darin sehen wir die Stärke von Tanz: Er schafft Begegnung, wo Worte manchmal nicht ausreichen.

Tanz als Begegnung Vergangenen Samstag durften wir bereits zum dritten Mal Teil des Diversity Ball sein. Nachdem wir in den vergangenen Jahren unterschiedliche Tanzworkshops gestaltet haben, waren wir auch heuer wieder mit einem inklusiven Tango-Workshop im Großen Festsaal vertreten. Der Diversity Ball ist für uns jedes Jahr ein besonderer Termin. Hier treffen Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen, Erfahrungen und Lebensrealitäten aufeinander – genau jene Vielfalt, die auch unsere Arbeit bei Lillis Ballroom prägt. Besonders freuen wir uns über die langjährige Verbindung zum Ball: Im vergangenen Jahr wurden wir dort mit dem Preis der Vielfalt in der Kategorie KMU ausgezeichnet. Umso schöner war es, heuer wieder einen Beitrag zum Programm leisten zu dürfen. Ein Festsaal voller Bewegung Den Auftakt machte unsere Geschäftsführerin Petra Schön, die Lillis Ballroom, unser Team und unseren Zugang zum Tanz vorstellte. Anschließend übernahmen Lucia Rosenfeld und Tim Hüning die Workshop-Leitung. Unterstützt wurden sie von unseren Taxitänzer*innen Chris, Sas und René. In ihren orangen Lillis-Shirts waren sie während des gesamten Workshops gut sichtbar und dort zur Stelle, wo Unterstützung gebraucht wurde. Sie halfen beim Ankommen, beantworteten Fragen und sorgten dafür, dass möglichst viele Menschen aktiv am Workshop teilnehmen konnten. Nach einem kurzen Warm-up ging es direkt in die Bewegung. Schon nach wenigen Minuten wurden die ersten Schritte ausprobiert und erste Tanzbegegnungen entstanden. Menschen, die einander zuvor nicht kannten, fanden sich plötzlich gemeinsam auf der Tanzfläche wieder. Tango als gemeinsamer Dialog Was uns am Tango immer wieder begeistert, konnten wir auch an diesem Abend erleben: Es geht nicht darum, Schritte perfekt auszuführen. Es geht darum, aufeinander zu hören, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam etwas entstehen zu lassen. Besonders schön war zu beobachten, wie selbstverständlich Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Voraussetzungen miteinander ins Tanzen kamen. Genau darin sehen wir die Stärke von Tanz: Er schafft Begegnung, wo Worte manchmal nicht ausreichen. Vom ersten Schritt zur Improvisation Im Laufe des Workshops wurden aus ersten Übungen kleine Tanzdialoge. Gegen Ende war sogar Raum für freies Improvisieren. Viele Teilnehmer*innen nutzten die Gelegenheit, das Gelernte auszuprobieren und ihren eigenen Zugang zum Tango zu entdecken. Für uns sind diese Momente immer die schönsten: Wenn aus einer angeleiteten Übung plötzlich echte Begegnungen entstehen. Nicht nur Tango

Vom ersten Schritt zur Improvisation

Im Laufe des Workshops wurden aus ersten Übungen kleine Tanzdialoge. Gegen Ende war sogar Raum für freies Improvisieren. Viele Teilnehmer*innen nutzten die Gelegenheit, das Gelernte auszuprobieren und ihren eigenen Zugang zum Tango zu entdecken.

Für uns sind diese Momente immer die schönsten: Wenn aus einer angeleiteten Übung plötzlich echte Begegnungen entstehen.

Nicht nur Tango

Bei Lillis Ballroom dreht sich alles um Tango. Aber nicht jeder Mensch liebt Tango – und das muss er auch nicht. Gemeinsam mit Manfred (Manny) Schütz nutzten wir den Abend, um auch unseren Verein Tanzen ohne Grenzen vorzustellen, der wie Lillis Ballroom zur Lillis Stadtbahnbögen gehört. Herzstück dort: die neuen "Moving Together"-Kurse, freies Tanzen für alle – dank der Förderung von Licht ins Dunkel auch finanziell barrierefrei und mit ÖGS-Dolmetchung. Alle Infos gibt es hier.

Das Team von Lillis Ballroom am 18. Diversity Ball

Danke für einen besonderen Abend

Nach dem Workshop blieb noch Zeit für Gespräche, Fragen und gemeinsames Tanzen. Viele Besucher*innen informierten sich über unsere Herbstkurse, unsere Schnupperwoche oder die Angebote von Tanzen ohne Grenzen.

Wir bedanken uns herzlich beim Team des Diversity Ball für die Einladung, bei allen Teilnehmer*innen fürs Mittanzen und bei unserem engagierten Team, das diesen Abend möglich gemacht hat.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen beim nächsten Diversity Ball.

Queer Tango for Inclusion beim ImPulsTanz Festival 2026

Auch im Sommer 2026 sind wir wieder Teil des Public-Moves-Programms des ImPulsTanz und laden Euch ein, die vielfältige Welt des inklusiven Queer Tango kennenzulernen.

Queer Tango eröffnet neue Perspektiven auf Begegnung und Kommunikation im Tanz. Traditionelle Rollenbilder werden hinterfragt, Führen und Folgen neu gedacht. Wer setzt Impulse? Wie werden sie wahrgenommen? Wie entsteht Verbindung? Im Mittelpunkt stehen führendes Zuhören, aktives Folgen und ein spielerischer Wechsel der Rollen.

Gleichzeitig macht Queer Tango Inklusion auf besondere Weise erfahrbar. Wir tanzen mit allen Sinnen, stellen das gemeinsame Erleben in den Vordergrund und schaffen Raum für Vielfalt, Offenheit und Begegnung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – alle Menschen sind willkommen.

Sommer 2026 – zwei Termine unter freiem Himmel

📍 9. Juni 2026, 18:00–19:15 Uhr
Zaha-Hadid-Platz, Seestadt Wien

📍 15. Juli 2026, 17:00–18:15 Uhr
Schwarzenbergplatz, Wien

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Reservierung wird jeweils am Vortag um 14:00 Uhr freigeschaltet.

Wir freuen uns darauf, mit Euch zu tanzen, zu experimentieren und Tango als Raum für Vielfalt, Verbindung und Inklusion zu erleben. 🌈💃🕺✨

Hier geht es zur Reservierung!

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Rückblick auf den Queer Tango Workshop vom 3.12.2023 mit Vincent Hodin & Lucrecio Robledo

Im Paar beim Erklären der Schritte

Vincent Hodin kommt wieder zu uns nach Wien!

Erinnert ihr euch noch an den 3. Dezember? In Lillis Ballroom herrschte eine ganz besondere Energie, als wir gemeinsam mit Lucrecio Robledo und Vincent Hodin in die Welt des Queer Tango eingetaucht sind. Es war ein Wochenende, an dem fixierte Rollenbilder keinen Platz hatten und der Fokus allein auf dem Spaß und der Verbindung im Tanz lag.

In unserer Fotogalerie unten könnt ihr die schönsten Momente noch einmal Revue passieren lassen: das Lachen beim "Playful Milonga" Workshop, wo wir lernten, auch auf engstem Raum rhythmisch und sicher zu tanzen, und die konzentrierte Atmosphäre, als wir im zweiten Workshop die fließenden Übergänge zwischen Führen und Folgen erforschten.

Besonders beeindruckend war es, von der Expertise der beiden zu lernen: Lucre, der den Queer Tango bereits 2013 in Argentinien mitbegründete, und Vincent, dessen Leidenschaft für den Rollenwechsel spürbar war, seit er in Buenos Aires acht Stunden täglich trainierte. Für beide ist Tango vor allem eines: Kommunikation auf Augenhöhe.

Die Vorfreude steigt: Tango Boost Weekend im Juni!

Warum wir gerade jetzt zurückblicken? Weil wir gute Nachrichten haben: Vincent Hodin kommt wieder nach Wien!

Wer die Energie vom letzten Mal vermisst hat oder Vincent zum ersten Mal erleben möchte, sollte sich das Tango Boost Weekend am 6. und 7. Juni nicht entgehen lassen. Es ist die perfekte Gelegenheit, eure Technik zu verfeinern und Vincents Begeisterung für den Tanz live zu erleben.

Hier geht es direkt zur Info und Buchung

So geht es weiter...

Vincents Besuche in Wien sind mittlerweile zu einem echten Highlight in unserem Kalender geworden. Wer diese Mischung aus technischer Präzision und kreativer Freiheit erneut (oder zum ersten Mal) erleben möchte, sollte sich den Frühsommer rot im Kalender markieren:

Beim Tango Boost Weekend am 6. und 7. Juni bietet sich die nächste Gelegenheit, tief in diese Materie einzutauchen und den eigenen Tanz auf das nächste Level zu heben.

 

Mehr über das Tango-Boost-Weekdend mit Vincent Hodin 

 

Samstag, 06.06.2026

14:15-15:45 Uhr
Role Switch Flow – Rollen flüssig wechseln
Techniken für nahtlose Rollenwechsel mitten im Tango: beim Gehen, in Drehungen oder in Ochos.

16:15-17:45 Uhr
Creative Expression – Ideen im Tanz entfalten
Spielerische Sequenzen, Variationen und kleine Improvisationen, um den Tango bunter, persönlicher und ausdrucksstärker zu gestalten.

 

Sonntag, 07.06.2026

14:15-15:45 Uhr
Musicality Lab – Tanz mit der Musik
Wie kann ich körperlich ausdrücken was ich in der Musik höre? Akzente, Pausen, Phrasen und rhythmische Nuancen bewusst nutzen.

16:00 -20:00
Cafecito Special Edition
Am Sonntag gibt es unser geliebtes Cafecito eine Stunde länger als sonst. Mehr Zeit zum Tanzen, Plaudern und Genießen.

Hier jeden Workshop einzeln oder alle drei gemeinsam buchen!

Cafecito im Anschluss mit den beiden

Tango tanzen als Single und ohne festen Partner? Unbedingt!

Viele Menschen glauben, dass man für Tango Argentino unbedingt einen festen Tanzpartner oder eine feste Tanzpartnerin haben muss. Vielleicht hast Du selbst schon einmal gezögert, einen Kurs zu besuchen, weil Du niemanden hattest, mit dem Du Dich anmelden konntest.

Die gute Nachricht ist: Genau das brauchst Du nicht! 
Und vielleicht ist es sogar einer der schönsten Wege, Tango zu entdecken.

Freiheit statt Abhängigkeit

Als Single ins Tanzen zu starten bedeutet vor allem eines: Freiheit.
Du bist unabhängig, kannst Deinen eigenen Rhythmus finden und entscheidest selbst, wann und wie oft Du tanzen möchtest. Keine Abstimmungen, keine Kompromisse – nur Du, Dein Lerntempo, Deine Entwicklung und die Musik.

In Lillis Ballroom ist genau das Teil der Philosophie: Du brauchst keine/n feste/n Partner*in, um Teil der Tango-Welt zu werden. Stattdessen öffnen sich Dir alle Türen – vorausgesetzt, Du bist neugierig genug, beide Rollen zu entdecken.

Und ganz ehrlich: Es macht einfach unglaublich viel Spaß, die Perspektive zu wechseln.

Beide Rollen lernen – doppelt so viel erleben

Wer sowohl die führende als auch die folgende Rolle lernt, entwickelt ein viel tieferes Verständnis für den Tanz. Du spürst, was Dein Gegenüber braucht, erkennst Zusammenhänge schneller und wirst insgesamt flexibler und sicherer auf der Tanzfläche.

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Lernen in einer unterstützenden Community

Was den Unterschied macht, ist nicht nur das Konzept – sondern die Menschen.
In Lillis Ballroom triffst Du auf eine offene, herzliche und unterstützende Community. Lehrende und Schüler*innen begegnen sich auf Augenhöhe, helfen einander und schaffen gemeinsam eine Atmosphäre, in der Lernen leicht wird.

Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Entwicklung, Verbindung und Freude.

Neue Begegnungen, echte Verbindungen

Ohne festen Tanzpartner*in tanzt Du mit vielen verschiedenen Menschen.
Das bedeutet: neue Begegnungen, unterschiedliche Stile, spannende Impulse – und oft entstehen daraus echte Freundschaften.

Tango wird so zu viel mehr als nur einem Hobby.
Er wird zu einem sozialen Raum, in dem Du Dich verbunden fühlst.

Allein zu kommen ist kein Nachteil – es ist eine Einladung.
Eine Einladung zu mehr Freiheit, mehr Begegnung und einem tieferen Tanzerlebnis.

Schneller, leichter, genussvoller lernen

Durch den regelmäßigen Partnerwechsel und das Lernen beider Rollen entwickelst Du Dich oft schneller weiter. Du wirst aufmerksamer, feinfühliger und lernst, Dich wirklich auf Dein Gegenüber einzulassen.

Und genau dadurch entsteht dieser besondere Moment, den Tango so einzigartig macht:
Wenn sich zwei Menschen begegnen, sich gegenseitig zuhören – und sich gemeinsam im Tanz verlieren.


Also: Trau Dich!

Mehr dazu

Anmelden können sich Einzelpersonen (im Kurs am Mittwoch auch Persionen, die beide Rollen tanzen wollen) und Paare. Unsere Kurse sind für alle Menschen mit allen Fähigkeiten geeignet.

Dienstags

Tango Argentino Basic 1 Kurs von 18:45 bis 20:00 Uhr mit Maria Theresia

Hier anmelden!

 

Mittwochs

Queer Tango / Open Role Basic 1 von 18:45 bis 20:00 Uhr mit Tim, Lucia & Eli auf Deutsch / Englisch

Hier anmelden!

Anmelden können sich Einzelpersonen (die beide Rollen tanzen wollen) und Paare. Unsere Kurse sind für alle Menschen mit allen Fähigkeiten geeignet.

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Ricardo Lang – Tango mit Klarheit, Tiefe und Herz

Ricardo Lang – Tango mit Klarheit, Tiefe und Herz

Es gibt Tänzer, die beeindrucken durch große Gesten.
Und es gibt jene, deren Tango leise wirkt – und genau deshalb lange nachhallt.
Ricardo Lang gehört zur zweiten Kategorie.

Sein Tanz ist geprägt von Klarheit, Ruhe und einer tiefen musikalischen Verbindung. Wer ihm zusieht – oder bei ihm lernt – spürt schnell: Hier geht es nicht um Effekte, sondern um Substanz. Um ein Tanzen, das aus dem Körper heraus entsteht und den Raum für echte Begegnung öffnet.

Vom Salsa zum Tango – ein Weg der Vertiefung

Bevor Ricardo Lang im Tango seine künstlerische Heimat fand, tanzte er viele Jahre intensiv Salsa. Neun Jahre lang sammelte er Erfahrungen in Paartanz, Rhythmus und Bewegung, bevor er 2001 dem Tango Argentino begegnete – einem Tanz, der ihn nicht mehr losließ.

Was folgte, war kein schneller Erfolg, sondern ein konsequenter Weg der Vertiefung: Technik, Körperarbeit, Musikalität und die Frage, wie Bewegung nicht nur schön aussieht, sondern sich auch stimmig anfühlt. Schon früh entstand dabei der Wunsch, dieses Wissen weiterzugeben – nicht als starres System, sondern als Einladung zum eigenen Entdecken.

Lernen, um freier zu werden

Ricardos Unterricht ist geprägt von dem Gedanken, dass gute Technik Freiheit schafft. Sauberes Gehen, eine stabile Achse und feine Verbindung sind für ihn keine Einschränkung, sondern die Grundlage für Leichtigkeit, Genuss und Ausdruck.

Dabei arbeitet er sehr bewusst mit dem Körper: Konzepte aus der Körpermechanik, oft in Verbindung mit Pilates-Ansätzen, helfen seinen Schüler*innen, Bewegungen effizienter, kontrollierter und zugleich entspannter auszuführen. Der Körper darf verstehen – und der Kopf loslassen.

Eine internationale Tangobiografie

Ab 2004 tanzte, trainierte und unterrichtete Ricardo gemeinsam mit seiner damaligen Partnerin Raquel Lang.

Zusammen gründeten sie ihre gemeinsame Schule, "Tango Köln", und machten sich international einen Namen mit Veröffentlichungen und hervorragenden Lehrvideos. Das Paar war auf der ganzen Welt tätig, tanzte Shows, arbeitete als Coaches bei Filmproduktionen und vertiefte seine tänzerische Ausbildung unter anderem bei einem intensiven,  einjährigen Aufenthalt in Buenos Aires.

Ein besonderer Meilenstein war das Jahr 2009, in dem Ricardo und Raquel das Finale der Tango-Weltmeisterschaft in Buenos Aires erreichten. Auch bei der Europameisterschaft im Tango Salón konnten sie sich erfolgreich platzieren. Doch trotz dieser Erfolge blieb Ricardos Fokus stets derselbe: das Tanzen als lebendige, menschliche Erfahrung – nicht als sportliche Leistung.

Unterrichten mit Aufmerksamkeit und Respekt

Was Ricardo Lang als Lehrer besonders auszeichnet, ist seine Fähigkeit, Menschen individuell wahrzunehmen. Er begegnet seinen Schüler*innen dort, wo sie gerade stehen, und setzt gezielt Impulse, die Entwicklung ermöglichen – unabhängig vom Niveau.

Für Ricardo beginnt die Freude am Tango nicht erst mit Perfektion. Geduld gehört dazu, ja – aber Begeisterung, Genuss und Verbundenheit dürfen von Anfang an Teil des Weges sein. Tango ist für ihn eine Sprache des Körpers, über die sich zwei Menschen in der Umarmung verständigen können – oft leiser und ehrlicher als mit Worten.

Tango als Einladung

Ricardo Lang steht für einen Tango, der nicht laut sein muss, um tief zu wirken. Für ein Lernen, das Klarheit schafft, ohne Druck zu erzeugen. Und für einen Unterricht, der Technik und Gefühl nicht trennt, sondern miteinander verbindet.

Wir freuen uns sehr, Ricardo bei Lillis Ballroom willkommen zu heißen – und darauf, mit ihm Räume zu öffnen, in denen Tango wachsen darf: ruhig, klar und mit ganz viel Herz und Gefühl!

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Mehr zum Boost Wochenende mit Ricardo Lang

3 Workshops an einem Wochende:

Samstag, 14. März 2026

Connected Technique - Moving as One von 14:15 bis 15:45 Uhr

Ocho Cortado Variations - Playful Cuts & Rythms von 16:15 bis 17:45 Uhr

Sonntag, 15. März 2026 (Deutsch)

Turns in Close Embrace - Smooth Circular Flow von 16:00 bis 20:00 Uhr

Für Tänzer*innen mit Vorerfahrung, einzeln oder als Paar. Wer den vollen Boost spüren will, nimmt am besten alle drei Workshops – denn dieses Wochenende funktioniert wie ein kleines Tango-Wunderpaket.

Hier buchen!

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Mehr Informationen

Die Zweite Edition unserer Tango Improver Kurse

Tim, Arno & Anna von Lillis Ballroom

Raum für Tiefe, Flow und lebendigen Tango

Nach der wunderbaren Resonanz auf unsere erste Edition freuen wir uns sehr, Euch die 2. Edition unserer Tango Improver Kurse vorzustellen. Dieses Format ist aus dem Wunsch entstanden, einen Raum zu schaffen, in dem Tango jenseits von reinen Schrittfolgen erforscht werden kann – als Dialog, als musikalische Erfahrung und als lebendige Verbindung zwischen Körpern, Rollen und Ideen.
Die Improver Kurse richten sich an Tänzer*innen, die bereits Erfahrung mitbringen und Lust haben, ihren Tango bewusster, freier und feiner zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen Verbindung, Musikalität, Körperbewusstsein und die Freude am gemeinsamen Forschen.
Eine Frau und ein Mann in Tangoposition werden voon oben herab fotografiert. Beide sehen hinauf. Man sieht, dass das Wetter kalt ist, weil sie sehr warm angezogen sind.

Das Improver-Format – Zeit zum Verstehen, Fühlen und Integrieren

Unser Improver-Format lädt dazu ein, tiefer zu gehen. Wir nehmen uns Zeit, um Prinzipien zu verstehen, Qualitäten wahrzunehmen und neue Möglichkeiten direkt im Tanz auszuprobieren.

Generell arbeiten wir - statt nur fixe Figuren zu pauken - mit:

  • klarer, flexibler Connection
  • bewusster Körperorganisation und Achse
  • musikalischem Verständnis
  • Improvisation, Kommunikation und Vertrauen im Paar
  • Orientierung in der "Ronda"/auf der Tanzfläche

Die Kurse können einzeln besucht werden, ergänzen sich jedoch inhaltlich zu einer stimmigen Reise durch verschiedene Ebenen des Tangos.

Ein paar tanzt links TAngo, daneben steht eine Trainerin und freut sich offensichtlich über einen Erfolg des Paares. Im Hintergrund steht eine andere Trainerin und beobachtet andere Tanzpärchen, die man nicht im Foto sehen kann.

"Flow in Between"

Verbindung halten · Rollen wechseln · Flow teilen
Tango Improver Kurs für Double-Role / Queer Tänzer*innen

In "Flow in Between" erforschen wir unterschiedliche Qualitäten von Connection, Intensität und Kommunikation in der Umarmung. Ein zentraler Fokus liegt auf dem flüssigen Wechseln der Rollen – mitten im Tanz, mitten im Song, ohne den Flow zu verlieren.

 

Tango ist Dialog – und in diesem Kurs wird er fließend.

Der Kurs unterstützt Tänzer*innen dabei, beide Rollen intuitiv, musikalisch und klar zu teilen. Vertrauen, Präsenz und feine Wahrnehmung bilden die Basis für einen lebendigen, offenen Dialog im Tanz.

Gemeinsam erforschen wir:

  • Improvisation & Vertrauen – im Moment entscheiden, ohne die Verbindung zu verlieren
  • Intensität & Qualität – von zart bis kraftvoll, von minimal bis expressiv
  • Flüssige Role-Switch-Techniken – ohne Unterbrechung, ohne Bruch im Flow
Eine Frau und ein Mann tanzen Tango, im Vordergrund sieht man einen Mann, der kurz vor das Tanzpärchen tanzt in Lillis Ballroom.

"Musicality & Creativity"

Wie entsteht ein wirklich lebendiger Tango? Nicht nur durch Schritte – sondern durch Musikalität, Raumgefühl und die Freiheit, kreativ zu gestalten.

In diesem Kurs tauchen wir tief in die Strukturen und Dynamiken des Tangos ein. Wir erforschen, wie der Tanz aufgebaut ist, welche Wege und Richtungen es gibt und wie diese bewusst genutzt werden können, um den Tanz fließen zu lassen.

Die Musik wird dabei zur aktiven Partnerin: Du lernst, sie nicht nur zu hören, sondern zu interpretieren – als Inspirationsquelle, Impulsgeberin und Dialogpartnerin.

Im Fokus stehen:

  • musikalische Phrasen fühlen und gestalten
  • Pausen, Akzente und Dynamiken bewusst nutzen
  • eigene kreative Entscheidungen treffen und verkörpern
Ein Mann tanzt mit einem anderen Mann, dessen Hinterkopf man sieht. Man sieht die beiden ab der Brust und im Hintergrund sieht man das grosse Fenster von Lillis Ballroom in Richtung Donaukanal.

Embracing Elasticity

Eine flexible, klare und komfortable Umarmung entwickeln

Die Umarmung ist das Herz des Tangos. In "Embracing Elasticity" arbeiten wir mit einer elastischen, komfortablen Verbindung, die Klarheit, Beweglichkeit und Flow unterstützt.

Durch den bewussten Einsatz von Spannung, Entspannung und Timing verfeinern wir die Qualität der Bewegung und stärken Balance, Achse und Körperbewusstsein. Die elastische Umarmung hilft dabei, Bewegungen effizient weiterzugeben, Reaktionen besser wahrzunehmen und auch in komplexeren Momenten im Fluss zu bleiben.

Schwerpunkte des Kurses:

  • Elastische Verbindungstechniken für Komfort & Klarheit
  • Spannung, Raum & Timing – sauber koordinieren und fließen lassen
  • Balance, Achse & Raumgefühl – stabil und beweglich zugleich

Für wen ist die 2. Edition gedacht?

Die Improver Kurse richten sich an Tänzer*innen, die:

  • ihre Verbindung verfeinern möchten
  • ihren Tango musikalischer und bewusster gestalten wollen
  • Freude an Improvisation, Dialog und Flow haben
  • offen sind für Rollenvielfalt und kreative Prozesse

Ob ein einzelner Kurs oder eine Kombination mehrerer – diese Edition schafft einen Rahmen, in dem Weiterentwicklung und neue Erfahrungen möglich sind.

Ein paar tanzt links TAngo, daneben steht eine Trainerin und freut sich offensichtlich über einen Erfolg des Paares. Im Hintergrund steht eine andere Trainerin und beobachtet andere Tanzpärchen, die man nicht im Foto sehen kann.

Mehr über die Improver Kurse

 

Montags von 20:15 - 21:30 Uhr: Flow in Between mit Maria Theresia & Tim

Dienstags von 20:15 - 21:30 Uhr: Musicality & Creativity mit Ana & Maria Theresia

Mittwochs von 18:45 - 20:00 Uhr: Embracing Elasticity mit Ana, Arno & Chiara

Boost your Tango – The Weekend That Does the Tango Gym for You

Ricardo Lang bei Lillis Ballroom

Manchmal braucht es keinen langen Urlaub, um neue Energie zu tanken – manchmal reicht ein Wochenende, das wirklich wirkt. Genau dafür haben wir unsere Tango Boost Weekends entwickelt. Mehrmals im Jahr bieten wir dir ein konzentriertes, spielerisches und zugleich tiefes Lernfeld, das dir einen spürbaren Schub für deinen Tango schenkt.

Ricardo Lang bei Lillis Ballroom

Warum ein Boost Weekend?

Im Alltag tanzen viele von uns regelmäßig, aber oft fehlt der Raum, sich ganz und gar auf ein Thema einzulassen, etwas Neues auszuprobieren oder alte Muster bewusst zu verändern. Ein Boost Weekend schafft genau diesen Raum:

  • Drei Workshops, in denen wir präzise an Technik, Musikalität und Verbindung arbeiten
  • Viel Tanzzeit, um das Gelernte in den Körper sinken zu lassen
  • Viel Leichtigkeit und Freude, weil Lernen am besten funktioniert, wenn der Körper mitspielt
  • Ein Gruppenprozess, der inspiriert, motiviert und trägt

Wenn wir in kurzer Zeit fokussiert üben, passiert plötzlich sehr viel: Bewegungen werden klarer, die Verbindung ruhiger und die Schritte mutiger. Genau das nennen wir den Boost-Effekt.

Unser Gast: Ricardo Lang

Für dieses erste Boost-Wochenende haben wir Ricardo Lang (DE) eingeladen – einen Tänzer, der sich durch seine präzise Technik, seine ruhige Präsenz und seine musikalisch feine Interpretation des Tango Argentino auszeichnet. Ricardo bringt eine klare Sprache des Körpers mit, die sowohl Anfänger*innen als auch Fortgeschrittene inspiriert und stärkt.

Ricardo Lang bei Lillis Ballroom

Was erwartet dich?

Ein Wochenende, das sich anfühlt wie ein kleines Tango-Retreat – ohne Anreise in die Ferne.
Dich erwarten:

  • Drei thematisch aufeinander aufbauende Workshops
  • Ein Gefühl von „Ich wachse wirklich in meinem Tanz“
  • Ein vertieftes Verständnis von Klarheit, Verbindung und Musikalität
  • Viele Aha-Momente, die du direkt in dein Tanzen mitnehmen kannst

Unsere Tango Boost Weekends sind bewusst so gestaltet, dass du an nur zwei Tagen spürbar weiterkommst. Sie sind ideal für Tänzer*innen, die Lust haben, zu wachsen – ohne Druck, aber mit Freude, Genuss und guter Begleitung.

Für wen ist das Weekend geeignet?

Für alle Tänzer*innen, die mindestens Grundkenntnisse im Tango Argentino haben und ein Wochenende lang eintauchen wollen – in Technik, Musik, Verbindung und das gemeinsame Erleben.

Warum wir sie so lieben

  • Weil jede*r am Ende dieses Wochenendes anders aus dem Raum geht: klarer, ruhiger, freier, inspiriert.
  • Weil Tanz in Gemeinschaft Kraft gibt.Weil Fokus Wunder wirkt.
  • Und weil Tango manchmal genau das ist, was wir brauchen, um wieder bei uns anzukommen.

Mehr zu Tango – Dancing in the Dark

3 Workshops an einem Wochende:

Samstag, 14. März 2026

Connected Technique - Moving as One von 14:15 bis 15:45 Uhr

Ocho Cortado Variations - Playful Cuts & Rythms von 16:15 bis 17:45 Uhr

Sonntag, 15. März 2026 (Deutsch)

Turns in Close Embrace - Smooth Circular Flow von 16:00 bis 20:00 Uhr

Für Tänzer*innen mit Vorerfahrung, einzeln oder als Paar. Wer den vollen Boost spüren will, nimmt am besten alle drei Workshops – denn dieses Wochenende funktioniert wie ein kleines Tango-Wunderpaket.

Hier buchen!

Ricardo Lang bei Lillis Ballroom

Santiago Maciel

Santiag Maciel

Der Mann, der Bewegung neu denkt

Wie die Master Posture-Methode Tanz, Körperarbeit und persönliche Entwicklung verbindet

Es gibt Menschen, die tanzen – und es gibt Menschen, die das Verständnis von Bewegung selbst verändern. Santiago Maciel gehört eindeutig zur zweiten Gruppe. Seit 2004 widmet er seine Karriere der Kunst des Körpers: Tanz, Performance, Technik und Ausdruck sind die Grundpfeiler seines künstlerischen und pädagogischen Schaffens. Mit über zwanzig Jahren Erfahrung und einer seltenen Verbindung aus Präzision, Kreativität und wissenschaftlich fundierter Methodik hat er ein System entwickelt, das weit über die Tanzwelt hinaus Aufmerksamkeit erregt: die Master Posture-Methode.

Master Posture – Ein universelles System für Körper und Geist

Im Jahr 2010 begann Santiago eine Forschungsreise, die sein Leben verändern sollte. Er wollte verstehen, was gute Bewegung ausmacht – jenseits von Stil, Tradition oder Disziplin. Das Ergebnis ist die heute international geschätzte Master Posture-Methode, ein System, das die Funktionsweise von Körper und Geist durch universelle Prinzipien optimiert.

Dabei geht es nicht nur um Haltung oder Technik, sondern um ein ganzheitliches Verständnis von Effizienz, Klarheit und mentaler Präsenz.

Die Master Posture-Methode verbindet:

  • Biomechanische Präzision
  • Körperbewusstsein und Energieökonomie
  • Mentale Strategien für Fokus und Ruhe
  • Eleganz, Ausdruck und Präsenz
  • Übertragbares Wissen für jede körperliche oder künstlerische Disziplin

Santiago arbeitet mit Tänzerinnen, Sportlerinnen, Bühnenprofis – aber auch mit Menschen, die in ihrem beruflichen oder privaten Alltag mehr Körperkontrolle, Präsenz und mentale Stärke suchen. Seine Arbeitsweise ist dabei klar, direkt und hoch effizient: Er hilft seinen Schüler*innen, mehr zu spüren, weniger zu kompensieren und Bewegung als Werkzeug persönlicher Meisterschaft zu nutzen.

Eine Technik, die alles verbindet

Einer von Santiagos stärksten Ansätzen ist der Gedanke, dass ein einziges, gut verstandenes Prinzip dir ermöglicht, jede körperliche Fähigkeit schneller zu erlernen.

Ob Tango, Salsa, Bachata, Sport oder Bühne – die Grundlagen des Körpers bleiben universell.

Wer Master Posture versteht, kann:

  • schneller lernen
  • sich effizienter und eleganter bewegen
  • klarer fühlen
  • bewusster entscheiden
  • und sich mit Partner*innen besser verbinden

Diese Perspektive hat nicht nur das Training vieler Tänzer*innen revolutioniert, sondern auch gezeigt, wie tief Bewegung mit mentaler Klarheit verbunden ist.

Santiago bei Lillis Ballroom

Wir freuen uns besonders, dass Santiago Maciel sein Wissen im Rahmen eines exklusiven Seminars bei Lillis Ballroom teilen wird:

MASTER POSTURE & Tango Tango Argentino/Salsa/Bachata
Eine Technik, um alle zu meistern – geleitet von Santiago Maciel
In diesem Seminar erleben die Teilnehmer*innen:

  • wie sie ihre bisherigen Erfahrungen (Tanz, Sport oder Beruf) nutzen können, um Tango schneller und müheloser zu lernen
  • wie Master Posture Klarheit, Kontrolle und Connection verbessert
  • wie biomechanische Effizienz zu Eleganz und Ausdruck führt
  • wie mentale Strategien Ruhe, Fokus und Präsenz stärken

Ein Seminar, das nicht nur Tänze verbindet – sondern Welten. Santiago zeigt, dass der Körper nicht nur Werkzeug ist, sondern Zugang zu Persönlichkeit, Kreativität und innerer Balance.

Warum du dieses Seminar nicht verpassen solltest

Weil Santiago Maciel nicht einfach unterrichtet. Er transformiert. Sein Zugang ist innovativ, tiefgehend und unglaublich praxisnah. Wer sich für Tanz interessiert – besonders für Tango Argentino – wird hier Einsichten gewinnen, die weit über Technik hinausgehen.

Und wer einfach nur den eigenen Körper bewusster erleben möchte, wird erstaunt sein, wie viel Freiheit in Leichtigkeit und richtiger Ausrichtung liegt.

Wenn du erleben möchtest, wie eine einzige Technik dein Verständnis von Bewegung verändert, dann ist dieses Seminar bei Lillis Ballroom die perfekte Gelegenheit.

Eine Einladung, nicht nur besser zu tanzen – sondern besser zu leben.

More on the workshop with Santiago Maciel

Master (Your) Posture  am Sonntag, dem 7. Dezember 2025 von 12:45 bis 15:45 Uhr

Cafecito im Anschluss

Santiago Maciel

The Man Rethinking Movement

How the Master Posture Method connects dance, bodywork and personal development

Some people dance – and some redefine what movement itself can be. Santiago Macielbelongs clearly to the second group. Since 2004, he has devoted his career to the art of the body: movement, technique and stage expression form the foundation of his artistic and pedagogical work. With more than two decades of experience and a rare combination of precision, creativity and scientific methodology, he has developed a system that is now recognized far beyond the dance world: the Master Posture Method.

Master Posture – A Universal System for Body and Mind

In 2010, Santiago began a research journey that would reshape his entire approach. He wanted to understand what truly makes movement effective – beyond style, tradition or discipline. The result is the internationally respected Master Posture Method, a system that optimizes the body and mind through universal principles.

Master Posture is not merely about posture or technical form; it is a holistic understanding of efficiency, clarity and mental presence.

It unites:

  • Biomechanical precision
  • Body awareness and energy economy
  • Mental strategies for focus and calm
  • Elegance, expression and presence
  • Transferable principles for every artistic or professional discipline

Santiago works with dancers, athletes, stage professionals and individuals who seek more body control, presence and mental strength—whether for performance or everyday life. His approach is clear, direct and highly effective: he helps students feel more, compensate less, and use movement as a tool for personal mastery.

One Technique That Connects Everything

One of Santiago’s core insights is that a single, well-understood principle allows you to learn any movement discipline faster. Whether Argentine Tango, Salsa, Bachata, sport or stage work—the fundamentals of the body remain universal.

Understanding Master Posture means learning how to:

  • progress faster
  • move with efficiency and elegance
  • feel with clarity
  • make conscious decisions
  • connect better with partners

This perspective has not only transformed how many dancers train, but has also shown how deeply movement is connected to mental clarity and emotional grounding.

Santiago at Lillis Ballroom

We are thrilled to welcome Santiago Maciel for an exclusive seminar at Lillis Ballroom:

MASTER POSTURE & Argentine Tango / Salsa / Bachata
One technique to master them all – led by Santiago Maciel

In this special workshop, participants will discover:

  • how to use previous experience (from sports, dance or professional life) to learn Tango more quickly and effortlessly
  • how Master Posture improves clarity, control and partner connection
  • how biomechanical precision leads to elegance and expression
  • how mental strategies support calmness, focus and presence

A seminar that doesn’t just connect dances - it connects worlds. It reveals that the body is not only a tool, but a doorway to creativity, confidence and inner balance.

Why You Shouldn’t Miss This Seminar

Because Santiago Maciel doesn’t just teach. He transforms. His approach is innovative, profound and remarkably practical. Anyone interested in dance—especially Argentine Tango—will gain insights that go far beyond technique.

And anyone wishing to understand their body with more clarity will discover how much freedom comes from alignment, awareness and ease.

If you want to experience how one single technique can change your entire understanding of movement, this workshop at Lillis Ballroom is the perfect opportunity.

An invitation not just to dance better—
but to live better.

More on the workshop with Santiago Maciel

Master (Your) Posture on Sunday, December 7th 2025 from 12:45 to 15:45 PM

Cafecito right after the Workshopo on Sunday, December 7nd 2025

Santiago Maciel

Tango ABC

Tango ABC von Lillis Ballroom

Willkommen beim Tango ABC von Lillis Ballroom!

Hier werden wir immer wieder neue Begriffe aus und und rund um den Tango Argentino in Lillis Ballroom posten. Den Anfang macht das "Cafecito".

 

Cafecito

Ein Cafecito (spanisch für kleiner Kaffee) ist in der Tangowelt viel mehr als nur ein Getränk – es steht für ein offenes, entspanntes Tanztreffen, das Begegnung und Austausch in den Mittelpunkt stellt.

In einem Cafecito wird Tango in entspannter Atmosphäre getanzt, oft am Nachmittag oder frühen Abend, manchmal mit Kaffee, Kuchen oder kleinen Snacks. Es ist weniger formell als eine klassische Milonga – kein Dresscode, keine strengen Regeln, sondern Raum für Verbindung, Gespräch und Freude an der Bewegung.

Im Geist von Lillis Ballroom bedeutet ein Cafecito:

  • ein Raum, in dem alle Sinne tanzen dürfen,
  • barrierefrei, inklusiv und herzlich,
  • offen für Menschen mit und ohne Vorerfahrung,
  • ein Ort, an dem Tango einfach geteilt wird – ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Gefühl.

Kurz gesagt:
👉 Ein Cafecito ist Tango zum Durchatmen, Ankommen und Begegnen.

Calesitas

Calesitas sind im Tango kreisförmige Drehbewegungen, bei denen sich eine Person um die andere bewegt – wie auf einem Karussell. Der oder die Folgende bleibt dabei meist relativ ruhig im Zentrum, während der/die Führende auf einer runden Bahn um ihn oder sie herum läuft oder dreht.

Typisch für Calesitas ist das kontinuierliche Drehen, das Spiel mit Balance und Achse und ein sehr fließendes Gefühl. Sie tauchen häufig im Tango Nuevo, aber auch im klassischen Tango auf, wenn Raum, Musik und Partner:innen es zulassen.

Kurz gesagt:

👉 Elegant, technisch anspruchsvoll und extrem wirkungsvoll – wenn sie gut geführt werden.

Ocho

Der Begriff Ocho (spanisch für „acht“) beschreibt eine grundlegende Bewegungsform im Tango, die sowohl technisch als auch musikalisch eine große Rolle spielt. Der Name kommt von der Form, die die Schritte auf dem Boden zeichnen: eine liegende Acht.

Was ist ein Ocho?
Beim Ocho dreht sich die tanzende Person im Wechsel nach links und rechts, während sie rückwärts oder vorwärts über den Boden gleitet. Diese Drehbewegung entsteht nicht aus den Beinen, sondern aus einer aktiven, elastischen Körperrotation – der sogenannten Dissociation. Dadurch wirkt der Ocho fließend, stabil und verbunden.

Es gibt zwei Hauptvarianten: Rückwärts-Ochos und Vorwärts-Ochos

Rückwärts-Ochos: Die häufigste Form, oft als zentrierende, ruhige Bewegung genutzt.
Vorwärts-Ochos: Dynamischer und raumgreifender, manchmal auch als Übergang zu Drehungen oder Sacadas getanzt.

 

Beide Varianten sind zentrale Bausteine im Tango Argentino und können in einer Vielzahl von Kombinationen vorkommen.

Was macht den Ocho so wichtig?
Der Ocho ist ein Kernbewegungsmuster des Tangos, durch das Tänzer*innen Gleichgewicht, Drehtechnik und Verbindung üben. Er ist gleichzeitig technisch präzise und kreativ einsetzbar – von ruhig und meditativ bis spielerisch und kraftvoll.

Wie entsteht ein guter Ocho?
Entscheidend ist das Zusammenspiel von:

  • klarer Führung bzw. Einladung,
  • einer weichen, kontrollierten Körperrotation,
  • stabilen Achsen,
  • und einer bewussten, musikalischen Schrittgestaltung.

So wird der Ocho zu einer gemeinsamen Bewegung, die nicht „gemacht“, sondern geteilt wird.

Kurz gesagt:
Ochos sind fließende, rotierende Bewegungen, die wie eine liegende Acht durch den Raum führen und im Tango zu den wichtigsten Grundmustern zählen.

Improvisation im Tango – Freiheit auf dünnem Eis

Spass beim Improvisieren

Zwei Tänzer*innen treten ins Abrazo. Voller Vorfreude auf die kommenden gemeinsamen Tänze. Bereit zu improvisieren.
Die Musik beginnt. Einer schmeißt die Nerven weg. Und plötzlich… sind sie wieder mal fast auf Autopilot, beim Wiedergeben von altbekannten Sequenzen, gut einstudierten Bewegungen und Reaktionen.

Willkommen im Paradox der Wahlfreiheit.
Alle sagen, sie wollen Freiheit. Doch wenn sie da ist, wird’s oft still im Kopf – oder hektisch. Das Gehirn klammert sich lieber an Bekanntes. Sicherheit fühlt sich angenehmer an als das Schweben im Ungewissen. Improvisation verlangt Entscheidungen in Echtzeit – mit einem anderen Menschen – zur Musik – für den Follower beim Rückwärtsgehen – in High Heels. Kein Wunder, dass viele lieber im sicheren Sandkasten spielen als auf der unendlichen Spielwiese.

Lucia und Ana in enger Tanzhaltung
Lucia und Ana in enger Tanzhaltung

Improvisation ist kein Talent – sie ist ein Handwerk

In unseren Kursen üben wir oft kleine Sequenzen. Sie sind hilfreich – wie Vokabelkarten beim Sprachenlernen. Aber wirklich lebendig wird der Tanz erst, wenn wir nicht abspulen, sondern antworten. Wenn wir tanzen, was jetzt gerade passt – und nicht, was „auch schön wäre“.

Man erkennt es sofort: Tänzer*innen, die voll im Moment sind und tanzen, tragen oft ein Lächeln im Gesicht. Manchmal sogar bei kleinen Pannen, die sie charmant ausbügeln. Die anderen wirken eher wie bei einer Matheprüfung. Improvisation bedeutet nicht, dass man „einfach macht, was man will“. Es bedeutet, dass man zuhört – mit dem Körper, mit dem ganzen Sein – und dann reagiert.

Die Kunst der Wahl entsteht aus Wiederholung

Wirkliche Freiheit im Tango entsteht nicht durch das Merken vieler Figuren – sondern durch das Verstehen von Bewegung.

Wir arbeiten an der Achse, an der Klarheit im Gewichtwechsel, am Gleichgewicht in Drehungen, an der Bewegung durch die Musik. Das sind unsere Vokale, unsere Bausteine. Keine „Moves“, sondern Silben, aus denen alles entstehen kann.

In meinem Unterricht sehe ich das harmonische Zusammenspiel der drei folgenden körperlichen Achsen im Individuum als Grundvoraussetzung für Improvisation:

  • Die Standbeinachse, die Stabilität gibt.
  • Die Seite des freien Beines
  • Die senkrechte Wirbelsäule, die Aufrichtung und Freiheit schafft.
  • Diese drei arbeiten zusammen, wie Instrumente in einem Orchester – immer neu, immer im Jetzt. Und auf dieser Grundlage wird Improvisation möglich.

Freude am Improvisieren beim Tango
Freude am Improvisieren beim Tango

Improvisation beginnt beim Fragen

Was wäre, wenn Du eine bekannte Sequenz mitten im Ablauf betrittst? Was, wenn Du sie rückwärts tanzt? Wenn Du sie verlangsamst – bis zur Zeitlupe – und dann plötzlich beschleunigst?

Wie wäre es, wenn Du nur von einem Schritt bis zum nächsten planst? Wäre es nicht toll, Deine eigenen Sequenzen zu kreieren, on the Spot - immer im körperlichen Dialog mit Deinem Gegenüber?

Improvisation bedeutet, mit Möglichkeiten zu spielen. Sie neu zu kombinieren. Nicht zu überleben – sondern zu gestalten.

Fazit: Freiheit ist kein Geschenk – sie ist ein Prozess

„Freedom is earned, not given.”

Im Tango erarbeiten wir sie – Schritt für Schritt.
Nicht durch „mehr Figuren“, sondern durch ein tieferes Verständnis.
Nicht durch das Vermeiden von Fehlern, sondern durch kreatives Reagieren auf sie.

Der schönste Moment beim Tanzen ist der, in dem du nicht weißt, was kommt – und dich trotzdem getragen fühlst. Von der Musik. Von deinem Gegenüber. Von dir selbst.