#MoveWithUs am Diversity Ball 2026

Das Team von Lillis Ballroom am 18. Diversity Ball

Tanz als Begegnung

Vergangenen Samstag stand das Wiener Rathaus ganz im Zeichen von "Move With Us" – dem Motto des diesjährigen Diversity Balls. Und wir waren mittendrin: zum dritten Mal durften wir Teil dieses besonderen Abends sein.

Nachdem wir in den vergangenen Jahren unterschiedliche Tanzworkshops gestaltet haben, waren wir auch heuer wieder mit einem inklusiven Tango-Workshop im Großen Festsaal vertreten. "Move With Us" hat für uns dabei eine ganz eigene Bedeutung bekommen: Denn genau darum geht es im Tango – führen und folgen, aufeinander hören, gemeinsam einen Moment entstehen lassen.

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Ein Festsaal voller Bewegung

Den Auftakt machte unsere Geschäftsführerin Petra Schön, die Lillis Ballroom, unser Team und unseren Zugang zum Tanz vorstellte. Anschließend übernahmen Lucia Rosenfeld und Tim Hüning die Workshop-Leitung.

Unterstützt wurden sie von unseren Taxitänzer*innen Chris, Sas und René. In ihren orangen Lillis-Shirts waren sie während des gesamten Workshops gut sichtbar und dort zur Stelle, wo Unterstützung gebraucht wurde. Sie halfen beim Ankommen, beantworteten Fragen und sorgten dafür, dass möglichst viele Menschen aktiv am Workshop teilnehmen konnten.

Nach einem kurzen Warm-up ging es direkt in die Bewegung. Schon nach wenigen Minuten wurden die ersten Schritte ausprobiert und erste Tanzbegegnungen entstanden. Menschen, die einander zuvor nicht kannten, fanden sich plötzlich gemeinsam auf der Tanzfläche wieder.

Tango als gemeinsamer Dialog

Was uns am Tango immer wieder begeistert, konnten wir auch an diesem Abend erleben: Es geht nicht darum, Schritte perfekt auszuführen. Es geht darum, aufeinander zu hören, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam etwas entstehen zu lassen.

Besonders schön war zu beobachten, wie selbstverständlich Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Voraussetzungen miteinander ins Tanzen kamen. Genau darin sehen wir die Stärke von Tanz: Er schafft Begegnung, wo Worte manchmal nicht ausreichen.

Tanz als Begegnung Vergangenen Samstag durften wir bereits zum dritten Mal Teil des Diversity Ball sein. Nachdem wir in den vergangenen Jahren unterschiedliche Tanzworkshops gestaltet haben, waren wir auch heuer wieder mit einem inklusiven Tango-Workshop im Großen Festsaal vertreten. Der Diversity Ball ist für uns jedes Jahr ein besonderer Termin. Hier treffen Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen, Erfahrungen und Lebensrealitäten aufeinander – genau jene Vielfalt, die auch unsere Arbeit bei Lillis Ballroom prägt. Besonders freuen wir uns über die langjährige Verbindung zum Ball: Im vergangenen Jahr wurden wir dort mit dem Preis der Vielfalt in der Kategorie KMU ausgezeichnet. Umso schöner war es, heuer wieder einen Beitrag zum Programm leisten zu dürfen. Ein Festsaal voller Bewegung Den Auftakt machte unsere Geschäftsführerin Petra Schön, die Lillis Ballroom, unser Team und unseren Zugang zum Tanz vorstellte. Anschließend übernahmen Lucia Rosenfeld und Tim Hüning die Workshop-Leitung. Unterstützt wurden sie von unseren Taxitänzer*innen Chris, Sas und René. In ihren orangen Lillis-Shirts waren sie während des gesamten Workshops gut sichtbar und dort zur Stelle, wo Unterstützung gebraucht wurde. Sie halfen beim Ankommen, beantworteten Fragen und sorgten dafür, dass möglichst viele Menschen aktiv am Workshop teilnehmen konnten. Nach einem kurzen Warm-up ging es direkt in die Bewegung. Schon nach wenigen Minuten wurden die ersten Schritte ausprobiert und erste Tanzbegegnungen entstanden. Menschen, die einander zuvor nicht kannten, fanden sich plötzlich gemeinsam auf der Tanzfläche wieder. Tango als gemeinsamer Dialog Was uns am Tango immer wieder begeistert, konnten wir auch an diesem Abend erleben: Es geht nicht darum, Schritte perfekt auszuführen. Es geht darum, aufeinander zu hören, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam etwas entstehen zu lassen. Besonders schön war zu beobachten, wie selbstverständlich Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Voraussetzungen miteinander ins Tanzen kamen. Genau darin sehen wir die Stärke von Tanz: Er schafft Begegnung, wo Worte manchmal nicht ausreichen. Vom ersten Schritt zur Improvisation Im Laufe des Workshops wurden aus ersten Übungen kleine Tanzdialoge. Gegen Ende war sogar Raum für freies Improvisieren. Viele Teilnehmer*innen nutzten die Gelegenheit, das Gelernte auszuprobieren und ihren eigenen Zugang zum Tango zu entdecken. Für uns sind diese Momente immer die schönsten: Wenn aus einer angeleiteten Übung plötzlich echte Begegnungen entstehen. Nicht nur Tango

Vom ersten Schritt zur Improvisation

Im Laufe des Workshops wurden aus ersten Übungen kleine Tanzdialoge. Gegen Ende war sogar Raum für freies Improvisieren. Viele Teilnehmer*innen nutzten die Gelegenheit, das Gelernte auszuprobieren und ihren eigenen Zugang zum Tango zu entdecken.

Für uns sind diese Momente immer die schönsten: Wenn aus einer angeleiteten Übung plötzlich echte Begegnungen entstehen.

Nicht nur Tango

Bei Lillis Ballroom dreht sich alles um Tango. Aber nicht jeder Mensch liebt Tango – und das muss er auch nicht. Gemeinsam mit Manfred (Manny) Schütz nutzten wir den Abend, um auch unseren Verein Tanzen ohne Grenzen vorzustellen, der wie Lillis Ballroom zur Lillis Stadtbahnbögen gehört. Herzstück dort: die neuen "Moving Together"-Kurse, freies Tanzen für alle – dank der Förderung von Licht ins Dunkel auch finanziell barrierefrei und mit ÖGS-Dolmetchung. Alle Infos gibt es hier.

Das Team von Lillis Ballroom am 18. Diversity Ball

Danke für einen besonderen Abend

Nach dem Workshop blieb noch Zeit für Gespräche, Fragen und gemeinsames Tanzen. Viele Besucher*innen informierten sich über unsere Herbstkurse, unsere Schnupperwoche oder die Angebote von Tanzen ohne Grenzen.

Wir bedanken uns herzlich beim Team des Diversity Ball für die Einladung, bei allen Teilnehmer*innen fürs Mittanzen und bei unserem engagierten Team, das diesen Abend möglich gemacht hat.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen beim nächsten Diversity Ball.

Queer Tango for Inclusion beim ImPulsTanz Festival 2026

Auch im Sommer 2026 sind wir wieder Teil des Public-Moves-Programms des ImPulsTanz und laden Euch ein, die vielfältige Welt des inklusiven Queer Tango kennenzulernen.

Queer Tango eröffnet neue Perspektiven auf Begegnung und Kommunikation im Tanz. Traditionelle Rollenbilder werden hinterfragt, Führen und Folgen neu gedacht. Wer setzt Impulse? Wie werden sie wahrgenommen? Wie entsteht Verbindung? Im Mittelpunkt stehen führendes Zuhören, aktives Folgen und ein spielerischer Wechsel der Rollen.

Gleichzeitig macht Queer Tango Inklusion auf besondere Weise erfahrbar. Wir tanzen mit allen Sinnen, stellen das gemeinsame Erleben in den Vordergrund und schaffen Raum für Vielfalt, Offenheit und Begegnung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – alle Menschen sind willkommen.

Sommer 2026 – zwei Termine unter freiem Himmel

📍 9. Juni 2026, 18:00–19:15 Uhr
Zaha-Hadid-Platz, Seestadt Wien

📍 15. Juli 2026, 17:00–18:15 Uhr
Schwarzenbergplatz, Wien

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Reservierung wird jeweils am Vortag um 14:00 Uhr freigeschaltet.

Wir freuen uns darauf, mit Euch zu tanzen, zu experimentieren und Tango als Raum für Vielfalt, Verbindung und Inklusion zu erleben. 🌈💃🕺✨

Hier geht es zur Reservierung!

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Der Eurovision Song Contest und Tango Argentino – passt das?

Eurovisin Drohnenshow über Schloss Schönbrunn © Foto: ORF / Hans Leitner

Auf den ersten Blick sind das zwei völlig unterschiedliche Welten. Hier der große, glitzernde Pop-Wettbewerb mit spektakulären Bühnenshows, dort ein intimer, improvisierter Tanz voller Verbindung, Musikalität und subtiler Kommunikation. Und doch: Schaut man genauer hin, gibt es überraschend viele Berührungspunkte.

 

Titelfoto: © ORF / Hans Leitner

Wenn Emotion auf Ausdruck trifft

Der Tango Argentino lebt von Emotionen – von Sehnsucht, Spannung, Nähe und dem feinen Dialog zwischen zwei Menschen. Genau diese Intensität findet sich auch im Song Contest wieder. Viele Beiträge sind kleine Geschichten: von Liebe, Verlust, Hoffnung oder Selbstermächtigung. Themen, die auch im Tango ständig mitschwingen.

Ein guter Tango entsteht nicht nur aus Technik, sondern aus Interpretation. Und ähnlich ist es beim ESC: Die Songs, die im Gedächtnis bleiben, sind oft jene, die echte Gefühle transportieren – unabhängig vom Genre.

Die Eurovision Drohnenshow – 3.000 Drohnen über dem Schloss Schönbrunn - Eine der größten Drohnenshows Europas als erster ESC-Höhepunkt in Wien - Am 27. April 2026, leitet die größte Drohnenshow Österreichs die ESC-Saison ein. 3.000 Drohnen zeichnen unter anderem Bilder der drei österreichischen ESC-Sieger Udo Jürgens, Conchita Wurst und JJ in den Himmel über dem Schloss Schönbrunn. © Foto ORF | Hans Leitner
© Foto ORF | Hans Leitner

Tango trifft Pop – passt das?

Traditionell tanzt man Tango Argentino zu klassischer Tango-Musik von Orchestern wie Di Sarli oder Pugliese. Doch die moderne Tango-Szene ist längst offener geworden. Neo-Tango, Electro-Tango und genreübergreifende Experimente haben den Tanz auf neue musikalische Füße gestellt.

Und hier kommt der ESC ins Spiel: Viele Songs haben genau die Qualitäten, die sich auch für Tango eignen:

  • klare Rhythmik oder markante Phrasen
  • emotionale Dynamik (ruhige Strophen, kraftvolle Refrains)
  • eine gewisse dramatische Spannung

Gerade Balladen oder Songs mit einem „atmenden“ Tempo können überraschend gut funktionieren.

Überraschend tanzbare ESC-Songs

Einige ESC-Beiträge lassen sich wunderbar in eine Tango-Tanda integrieren – besonders im Neo-Tango-Bereich:

  • – "Euphoria" (Loreen)
    Atmosphärisch, treibend, mit klarer Struktur – ideal für dynamischen, modernen Tango.
  • – "Rise like a Phoenix" (Conchita Wurst)
    Dramatisch, langsam aufbauend, voller Pathos – perfekt für ausdrucksstarke, langsame Sequenzen.
  • – "Arcade" (Duncan Laurence)
    Eine melancholische Ballade mit viel Raum für Interpretation und feine musikalische Details.
  • – "Tout l'univers" (Gjon's Tears)
    Emotional dicht, mit Spannungsbögen, die sich wunderbar im Tanz widerspiegeln lassen.

Natürlich gilt: Nicht jeder Song passt zu jeder Tanzweise – aber genau darin liegt die kreative Freiheit.

Improvisation und Ausdruck als gemeinsame Sprache

Sowohl beim Tango als auch beim ESC geht es letztlich um Interpretation. Während Tänzer*innen Musik spontan in Bewegung übersetzen, interpretieren Künstler*innen beim ESC ihre Songs auf der Bühne – visuell, stimmlich, emotional.

Beide Welten leben davon, dass etwas im Moment entsteht:

  • im Tango: die Verbindung zwischen zwei Menschen
  • beim ESC: die Verbindung zwischen Künstler*in und Publikum

Ein Spiel mit Kontrasten

Vielleicht ist es gerade der Kontrast, der so reizvoll ist: Tango als ruhiger, geerdeter Gegenpol zur oft überbordenden ESC-Ästhetik. Und gleichzeitig die Möglichkeit, Tango aus seiner Komfortzone zu holen und mit neuen musikalischen Einflüssen zu spielen.

Warum also nicht beim nächsten Práctica-Abend eine kleine „Eurovision-Tanda“ ausprobieren? Es kann überraschend inspirierend sein – und eröffnet ganz neue Facetten im eigenen Tanz.

 

Conchita Wurst und JP beim Eurovision Song Contest Empfang in Basel 2025 © Foto ORF / Roman Zach-Kiesling
© Foto ORF | Roman Zach-Kiesling

Fazit

Der Tango Argentino ist kein starres System, sondern eine lebendige Kunstform. Und der Eurovision Song Contest ist weit mehr als nur Pop – er ist ein Kaleidoskop musikalischer Ausdrucksformen.

Zwischen beiden liegt eine gemeinsame Essenz: Emotion, Interpretation und die Freude daran, Geschichten zu erzählen – sei es mit der Stimme oder mit dem Körper.

Und vielleicht ist genau das die schönste Verbindung:
Dass Musik und Tanz– egal woher sie kommen – uns immer wieder neue Wege eröffnen, einander zu begegnen.

BBA Gesamtsieger Wien ’25

Petra Schön und Hannah Beck bei der Verleihung des Titels Gesamtsieger des Bezirks Business Awards 2025 für ganz Wien mit anderen Menschen. Foto © Stefan Burghart

Barrierefreiheit als Haltung – Lillis Ballroom wird Wien-Siegerin

Im Herbst wurde Lillis Ballroom mit dem Bezirks Business Award für den Alsergrund ausgezeichnet. Nun folgte der nächste besondere Moment: Bei der wienweiten Ehrung aller 23 Bezirke wurde Lillis Ballroom als Wien-Siegerin in der Kategorie Barrierefreiheit ausgezeichnet.

 

„Hier ist Barrierefreiheit keine theoretische Anforderung, sondern gelebte Eleganz und pure Lebensfreude.“

Rudolf Kravanja (Präsident des ÖZIV)

Diese Kategorie wurde vom ÖZIV Bundesverband gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Wien und dem Wiener Bezirksblatt ins Leben gerufen. Ziel ist es, Unternehmen sichtbar zu machen, die Barrierefreiheit nicht nur als gesetzliche Verpflichtung verstehen, sondern als gelebte Haltung.

Ein Weg, der verbindet

Denn genau daraus ist Lillis Ballroom entstanden – aus der Zusammenarbeit von blinden, sehbeeinträchtigten und sehenden Tänzer*innen. Was als Frage begann – Wie fühlt sich Tanzen an, wenn man nichts sieht? – wurde zur Grundlage einer eigenen Lehrmethode.

 

„Wir nehmen die Auszeichnung als Bestärkung, unseren Weg weiterzugehen: Barrieren abbauen. Begegnung ermöglichen. Tanzen für alle öffnen. Schritt für Schritt.“

– Petra Schön (Leitung)

Ein zentraler Bestandteil sind die sogenannten Tanzbrillen, die dabei helfen, den Fokus auf andere Sinne zu legen: Hören, Spüren, Verbindung. Dieser Zugang prägt nicht nur den Unterricht, sondern auch besondere Formate wie „Tango in the Dark“, bei dem selbst erfahrene Tänzerinnen den Tango völlig neu erleben. Für Einsteigerinnen gibt es mit „First Steps into Tango in the Dark“ einen niederschwelligen Zugang in diese sinnliche Welt.

Raum für Begegnung – auch für Unternehmen

Für Lillis Ballroom ist diese Auszeichnung vor allem eines: eine Ermutigung. Das barrierefreie Studio direkt am Donauufer bietet nicht nur regelmäßige Kurse, sondern auch Raum für Veranstaltungen aller Art. Ob Privatfeier, Seminar oder Workshop – der Raum kann vielseitig genutzt werden.

Ein besonderes Highlight ist das Tango Blind Dance Programm: ein speziell entwickeltes Format für Teams und Führungskräfte. Hier wird Inklusion nicht theoretisch vermittelt, sondern körperlich erfahrbar gemacht – durch Bewegung, Perspektivwechsel und echte Begegnung.

Engagement, das sichtbar wird

Die Auszeichnung als Wien-Siegerin ist nicht die erste Anerkennung für diesen Weg. Für das Engagement in den Bereichen Diversität, Inklusion und Barrierefreiheit wurde Lillis Ballroom bereits mehrfach geehrt – unter anderem beim Diversity Ball 2025.

Unser Blick bleibt weiter nach vorne gerichtet: Barrieren abbauen. Begegnung ermöglichen. Tanzen für alle öffnen. Schritt für Schritt.

 

Titelbild: © Stefan Burghart

Bezirks Business Award Alsergrund ’25

Zwei Auszeichnungen in zwei Monaten – ein starkes Zeichen für Barrierefreiheit

In den vergangenen Wochen durften wir bei Lillis Ballroom gleich zwei besondere Erfolge feiern. Nachdem wir im September mit dem Preis der Vielfalt ausgezeichnet wurden, erhielten wir nun auch den Bezirks Business Award – und damit eine weitere wertvolle Anerkennung unserer Arbeit.

Bezirks Business Award für "Besondere Leistungen für Barrierefreiheit" Wien Alsergrund, November 2025

Die Freude darüber ist groß. Aber noch wichtiger ist, wofür diese Auszeichnungen stehen: für Barrierefreiheit als Haltung, für gelebte Inklusion und für die Überzeugung, dass Tanzen für alle Menschen zugänglich sein muss – unabhängig von körperlichen Voraussetzungen oder Sehvermögen.

Barrierefreiheit als Kern unseres Handelns

Seit der Gründung von Lillis Ballroom steht Barrierefreiheit im Zentrum unseres Tuns. Nicht als Zusatz oder „Extra“, sondern als Grundlage.

Unsere Räume sind weitgehend barrierefrei, unser Unterricht ist inklusiv gestaltet und unsere Didaktik orientiert sich daran, dass Menschen ihre Sinne bewusst einsetzen – Hören, Spüren, Wahrnehmen. Dafür arbeiten wir u. a. mit Tanzbrillen, einer Methode, die hilft, visuelle Dominanz abzulegen und andere Sinne zu stärken.

Dass wir nun in der Kategorie „Besondere Leistungen im Bereich der Barrierefreiheit“ ausgezeichnet wurden, bedeutet uns daher besonders viel. Es bestätigt, wie wichtig diese Arbeit gesellschaftlich ist – und dass sie gesehen wird.

 

Bezirks Business Award für "Besondere Leistungen für Barrierefreiheit" Wien Alsergrund, November 2025, Hannah Beck und Leiterin Petra Schön, sowie Bezirksvorständing Saya Ahmad

Ein wichtiges Signal für eine inklusive Tanzkultur

Wir möchten die Sichtbarkeit dieser Auszeichnungen bewusst nutzen. Denn Barrierefreiheit ist kein Trend, sondern eine Haltung, die unsere Gesellschaft braucht, wenn sie wirklich inklusiv sein will.

Für uns ist sie der Motor hinter allem, was wir tun:

  • Zugang schaffen, wo sich oft Barrieren befinden.
  • Begegnungen ermöglichen, die sonst nicht stattfinden würden.
  • Räume öffnen, in denen Menschen mit und ohne Sehbeeinträchtigung miteinander tanzen, lernen, wachsen.

Diese Auszeichnungen zeigen, wie wichtig es ist, Barrierefreiheit nicht nur mitzudenken, sondern aktiv umzusetzen. Danke für diese Anerkennung!

Unser besonderer Dank gilt dem

  • Wiener Bezirksblatt,
  • der Bezirksvorsteherin vom Alsergrund, Saya Ahmad und
  • Vera Schmitz von der Wirtschaftskammer, die uns den Award überreicht haben,
  • sowie Rudolf Kravanja vom ÖZIV Bundesverband, der die Initiative für diese neue Kategorie gesetzt hat.

Wir sehen diese Wertschätzung als Bestätigung für unseren Weg – und als Motivation, ihn mit voller Energie weiterzugehen. Gemeinsam mit unseren Tänzer*innen, unserem Team und allen Menschen, die daran glauben, dass Tanzen verbindet.

Gemeinsam weiter – vielfältig, inklusiv, barrierefrei

Wir werden auch künftig daran arbeiten, neue Methoden zu entwickeln, Menschen miteinander in Verbindung zu bringen und Räume zu schaffen, in denen Tanzen für alle möglich ist.

Denn Barrierefreiheit ist für uns kein Ziel – sie ist ein fortlaufender Prozess. Und jede Auszeichnung, jeder Kursabend, jede Begegnung zeigt uns, wie wertvoll dieser Weg ist.

Danke, dass Ihr uns begleitet.

Bezirks Business Award für "Besondere Leistungen für Barrierefreiheit" Wien Alsergrund, November 2025: Leiterin Petra Schön sowie Bezirksvorständing Saya Ahmad