Gasttrainer*innen

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Unsere Gasttrainerinnen und Gasttrainer

Jedes Trimester bieten wir Workshops mit unterschiedlichen Gastrainerinnen und Gastrainern an. Hier stellen wir Dir einige unserer fantastischen Trainer*innen näher vor.

 

Philipp Bellos

Joscha Engel

Juan D. Lange

Monika Schuberth-Silberbunt

Soledad Nani

Tanju Yıldırım

Vincent Hodin & Lucrecio Robledo

 


Philipp Bellos

lächelt in die Kamera
Philipp Bellos

Nach Schule, Matura und begonnenem Medizinstudium erhielt Philipp mit 23 Jahren die Diagnose einer fortschreitenden Augenerkrankung. Dies war der Zeitpunkt für eine Neuorientierung in seinem Leben. Die Ausbildungen in unterschiedlichen Massagetechniken und schließlich die Begegnung mit der Feldenkraismethode ermöglichten Philipp seinen Interessen nachzugehen und zu arbeiten. Den Kontakt mit Menschen und das, was sie körperlich, psychisch und seelisch bewegt, sieht Philipp als faszinierende Quelle des Lernens und Lehrens.

Als international zertifizierter Feldenkrais Practitioner arbeitet er in Wien, hält Gruppenstunden und bietet Feldenkrais für Einzelpersonen (Funktionale Integration) an.
Die unterschiedlichsten Fortbildungen in der Feldenkraismethode und sein Interesse an sämtlichen Bewegungsformen sind die Quelle einer nie enden wollenden Begeisterung und Neugierde für Neues.

 


Helmut Höllriegl

Tango Trainer Helmut lächelt in Tangohaltung in die Kamera
Helmut Höllriegl

studierte Volkswirtschaft und Operngesang in Wien und Strassburg. Neben seinen Haupttätigkeiten als Sänger und Tangolehrer leitet Helmut das Kulturzentrum Atelier Sol im 10. Bezirk. Als Tango-DJ und Musikexperte ist er regelmäßig zu Gast in unterschiedlichen Communities der europäischen Tangoszene. Auf seinem Youtube-Kanal findest du Tutorials zum besseren Musik-Verständnis für Tänzer:innen sowie Playlisten und praktische Tipps & Tricks.

In Helmuts Unterricht mischen sich Ansätze aus Tanz, Gesang & Schauspiel, besonders wichtig ist ihm die Musik als Hauptinspirationsquelle. Lieblings-Themen sind Kommunikation im Paar, Wohlfühlen und Auskosten des Moments, das Einbringen der Persönlichkeit in den Tanz und das Zelebrieren des gemeinsamen Gehens auf 100 verschiedene Arten. Bewusstsein zu schaffen für einen geerdeten und gelösten Atem und ihn als Verbindung zum Partner wie auch tänzerischen Ausdruck einzusetzen machen Helmuts Arbeit universell und begreifbar für Personen jeglichen Alters wie Tanzniveaus.

 


Keila Luciano & Ariadna Zaehnsdorf

Keila & Adriana sitzen und schauen in die Kamera
Keila Luciano und Ariadna Zaehnsdorf

Zwei junge argentinische Tänzerinnen, die seit einem Jahrzehnt tanzen, praktizieren und mit Leidenschaft beide Rollen unterrichten.

Kennengelernt haben sich die beiden vor 4 Jahren in Barcelona und fanden sofort viele Gemeinsamkeiten. Sie begannen zusammen zu tanzen, bald darauf auch zu unterrichten und organisieren mittlerweile auch die Milonga „La Despeinada“ und das „Barcelona Queer Tango Festival“.

Als Tango DJ´s mischen sie traditionelle Musik mit den besten Orchestern von heute, um eine inklusive Atmosphäre für alle zu schaffen. Beim Musik Auflegen achten sie besonders darauf, dass die Cortinas tanzbar und partytauglich sind.

Was ihren Tanz betrifft, so ist ihre Methode minimalistisch, wobei sie eine zirkuläre Kommunikation anstreben, die von der Einfachheit zur Komplexität führt. Sie konzentrieren sich auf das Erlernen beider Rollen, wodurch die Verbindung zwischen den Partner*innen einfühlsamer und fließender wird.


Jörg Mitgutsch

Ein Portait von Jörg Migutsch, Foto: Karolina Miernik
Jörg Mitgutsch

ist Optikermeister, Feldenkrais-Pädagoge und Kreativpädagoge in Ausbildung. Seine tänzerischen Erfahrungen sammelt er in zeitgenössischem Tanz, Contact Improvisation, Tango Argentino und den klassischen Standard- und Lateintänzen sowie als Performer in Schauspiel, Musical, Körperimprovisationstheater und Tanztheater. Geschult durch die Achtsamkeitsmeditation und Feldenkrais stellt Jörg Mitgutsch Achtsamkeit, das Anerkennen des Moments und ein Vertrauen in die Prozesshaftigkeit des Lernens in den Vordergrund.

Eine Basis, aus der sich tänzerisch individuelle und gemeinschaftliche Fähigkeiten entwickeln und entfalten können. In Lillis Ballroom sieht Jörg Mitgutsch einen Wirkungsraum für seine facettenreichen Erfahrungen. Und ein Projekt, das den Paartanz neu erforscht und die tatsächliche Begegnung mit sich selbst, dem Gegenüber und der Musik ermöglicht.


Monika Schuberth-Silberbunt

zwei Frauen tanzen gemeinsam
Monika Schuberth

Monika Schuberth ist in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Contact Improvisation, Contango, Yoga und Acroyoga tätig. Seit 2008 unterrichtet sie Kinder, Jugentliche und Erwachsene in verschiedenen Settings sowie auf Festivals im In- und Ausland.

Als freischaffende Performerin arbeitete sie unter anderem mit Unicorn Art, Trashbar und dem Reset Collective zusammen.

Aktuell hat sie die Leitung des Institut Hara in Wien übernommen, ein Seminarzentrum mit Praxisgemeinschaft in dem sie Events, Workshops und der gleichen rund um das Thema Tanz und Bewegung organisiert und unterrichtet.

https://www.youtube.com/@silberbuntmovements4338

https://www.facebook.com/profile.php?id=100055662833185

https://www.instagram.com/silberbuntmovements/

www.hara.at


Vincent Hodin & Lucrecio Robledo

Vincent und Lucie sitzen auf einem Sitzsack und lächeln in die Kamera
Vincent Hodin & Lucrecio Robledo

Lucrecio Robledo

Interested in the process of teaching (and learning at the same time), Lucre is looking for structures and places where he could give tango classes. Since 2012, he's been teaching tango. He is constantly learning, everything interests him: choreography, the improvised milonguero style, creating...

Lucre knows tango from many angles and it continues to fascinate him. He discovered Queer Tango ( where roles are not predefined) in Buenos Aires and opened a tango practice on this theme in Cordoba in 2013. Each group of students is different (he's been teaching at university since 2015) and he never stops learning through his students, both professionally and personally. Lucre is very interested in movement as communication with the other.

 

Vincent Hodin

www.vincenthodin.com/tango

Vincent discovered Argentine Tango in 2013 during a trip to Argentina. After his first class, after his first milonga, he knew that something had grabbed him and that nothing would ever be the same again!

So Lucre began training in a tango studio five hours a day for eight months. He traveled from Buenos Aires to Cordoba to learn from Lucrecio Robledo and others and was quickly attracted by the change of roles. Now he is a leader and a follower, and he loves being able to dance both roles. It's very rich and refines his understanding of each role.


Tanju Yıldırım

Lilli Kahane und Tanju Yıldırım
Lilli Kahane und Tanju Yıldırım

Tanju Yıldırım ist ein bekannter türkischer Tangotänzer, Musiker und Schauspieler. Er studierte am Istanbuler Staatskonservatorium und hat seit seiner Schulzeit in vielen Musicals, Theatern, Fernsehserien und Filmen mitgewirkt.

Er ist einer der Pioniere des argentinischen Tangos in der Türkei, hat den Tango dort populär gemacht und gilt als einer der führenden Tango-Maestros der Türkei. Als vielseitiger Künstler, der tanzt, singt und Bandoenon spielt, hat Tanju im Laufe seiner Karriere viele Konzerte und Tango-Shows - sowohl als Tänzer als auch als Musiker - in der Türkei und im Ausland gegeben und als Lehrer Hunderte von Schüler*innen unterrichtet.

Seine Musik wird für ihre emotionale Tiefe und ihre melodischen und harmonischen Feinheiten geschätzt, sein Tanz für seine Eleganz und Musikalität. Aufgrund seiner herausragenden Erfahrung als Tänzer, Musiker, Choreograph und Lehrer bringt er den Tango und seine Philosophie immer wieder als Metapher für allgemeine Lebensthemen in seinen Unterricht ein.

Tanju ist am 03. und 04. Juni bei uns im Ballroom zu Gast und leitet 3 Workshops für Beginner und Tänzer*innen mit Vorkenntnissen.

Tanju Yıldırım im Internet:

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Soledad Nani

Soledad Nani tanzt Queer Tango
Soledad Nani tanzt Queer Tango

Soledad Nani ist eine bekannte Persönlichkeit in der queeren Tangogemeinschaft in Buenos Aires. Sie ist eine argentinische Tänzerin und Lehrerin, die eine wichtige Rolle bei der Förderung und Entwicklung des queeren Tangos als Kunstform gespielt hat.

Soledad wurde eingeladen, auf vielen internationalen Festivals, Workshops und Veranstaltungen für queeren Tango zu unterrichten. Durch ihre Arbeit hat sie dazu beigetragen, einen sicheren und inklusiven Raum für LGBTQ+-Personen zu schaffen, um den Tango zu erkunden und sich authentisch auszudrücken.


Joscha Engel

Josha Engel
Sayaka & Joscha Engel tanzen vor Publikum

Joscha lebt Musikalität seit seinem 9. Lebensjahr. Zunächst entwickelte, er sie am Klavier, später Saxophon und Schlagzeug. Seine Tanzkarriere blickt auf mehr als 20 Jahre in verschiedenen Disziplinen zurück. Als er den Tango Argentino kennenlernte, war er beeindruckt und berührt von den reichen und respektvollen Begegnungen dieses rein improvisierten Tanzes. Ausgehend von seiner früheren intensiven Ausbildung als Tänzer, Coach und Choreograph begann er bald, Tango Argentino mit verschiedenen Partnern zu studieren, zu unterrichten und zu performen. Jedes Jahr verbringt er einige Monate in Buenos Aires, um dort aufzutreten, zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

"Wenn wir alle unserem Sehsinn zumindest zeitweise eine Pause gönnen, können unsere anderen Sinne endlich mittanzen. Du lernst besser hinzuhören, zu spüren, zu kommunizieren. Was wegfällt, ist die ständige Kontrolle, etwas richtig machen zu müssen, die Konkurrenz, der Stress. Dadurch kommst Du zu einem entspannten und erfüllendem Tanzen."

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Juan D. Lange

Lilli und Juan sitzen vor dem Tanzstudio und lachen
Lilli Kahane & Juan D. Lange vor Lillis Ballroom

Juan D. Lange ist in Montevideo, Uruguay geboren und aufgewachsen, studierte Ethnologie und hat Ausbildungen in der Gindler Körperarbeit (Frieda Goralewski/Michel Benjamin), in gestalttherapeutischem Training, diagnostischer Bioenergetik, Feldenkraisarbeit und Gruppendynamik.

Mit seiner Tangoschule Estudio Sudamérica in Berlin hat er in den 1980er Jahren die Tango-Bewegung in Deutschland ausgelöst und wenig später auch mit Salsa cubana und Kizomba Furore gemacht. Mehr als 180 Tango Lehrerinnen und Lehrer hat er seither ausgebildet, die nach seiner Unterrichtsmethode Paartanz lehren.

Juan D. Lange hat als pädagogischer Leiter den ersten Basislehrgang von Lillis Ballroom begleitet. Gemeinsam mit ihm wurden die eigene Ausbildungsmethode sowie die Latin Roots ausgearbeitet. Entstanden sind maßgeschneiderte Angebote, die abseits stereotyper Vermittlungsmuster einen ganzheitlichen Ansatz des Tanzens verfolgen, das Vertrauen in den eigenen Körper stärken und die Individualität in den Mittelpunkt stellen. Neben seinem Erfahrungsschatz und dem fundierten Wissen ist es vor allem der motivierende Vermittlungswille und sein Temperament, mit dem Juan D. Lange Lillis Ballroom bereichert hat.

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