Team & Trainer*innen
Matthias
Empfang, Assistenz
& Vermietung
Lucia
Tango Argentino, Queer Tango / Open Role & Latin
Nadine
Latin, Tango,
Salsa & Bachata
Tim
Tango Argentino &
Queer Tango / Open Role
Maria Theresia
Tango Argentino &
Tango Technik
Lucie
Salsa & Bachata
Andrea
Salsa & Bachata
Ana
Tango Argentino &
Queer Tango / Open Role
Arno
Queer Tango / Open Role
Eli
Queer Tango / Open Role
Nadine
Expertin für Barrierefreiheit Fokus Blindheit
Team
Lilli Kahane
Erfahren Sie hier mehr über Lilli Kahane und die Geschichte hinter Lillis Ballroom.
Petra Schön
Petra Schön studierte Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien sowie Ganzheitliche und Multimediale Kunsttherapie. 2007 gründet sie das Atelier Wesensart mit. Während ihres mehrjährigen Aufenthalts in Mazedonien koordiniert Petra Schön nachhaltige Projekte, um nach ihrer Rückkehr als Beraterin im AMS Kontext zu arbeiten. 2015 übernimmt sie mit viel Engagement die Projektentwicklung von Lillis Ballroom, 2018 dann die Leitung. Noch im selben Jahr gründet sie mit Alexandra Vietinghoff-Scheel den gemeinnützigen Verein Tanzen ohne Grenzen.
Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit den Themen Lernen, Entwicklung und Transformation durch Kunst und Kreativität auf individueller sowie auf organisationaler und gesellschaftlicher Ebene. 2024 schließt sie den Universitätslehrgang "Inklusion und Transformation in Organisationen" an der Bertha von Suttner Privatuniversität ab, an der sie 2025 im Bachelor Studium "Inklusive Bildung in außerschulischen Praxisfeldern" als externe Lektorin zu unterrichten beginnt.
Lillis Ballroom ist für Petra ein Ort der Begegnung und ein Ort der Möglichkeiten, denn Tanzen verbindet Menschen auf elementare und ganzheitliche Art und Weise. Es eröffnet Räume für nonverbale Kommunikation und ist ein wunderbares Medium, um miteinander in Berührung und in Kontakt zu kommen und Inklusion unmittelbar erlebbar zu machen.
Alexandra Vietinghoff-Scheel
geboren und aufgewachsen in Wien, ist seit ihrem 18. Lebensjahr im Verlagswesen (PR/Medusa), im Kulturbereich (Büro der Intendantin/Wiener Festwochen, Tanzstudio/Theater an der Wien) und in der Werbung (Kundenberatung/Demner, Merlicek & Bergmann) tätig. Acht Jahre arbeitet sie danach in Brüssel für deutsche und österreichische Interessensvertretungen im Finanzbereich (deutsche Bausparkassen), im Landwirtschaftssektor (ÖRV) und für die Milchindustrie (deutscher MIV).
Seit 2004 ist Alexandra Vietinghoff-Scheel Administratorin der Schweizer gemeinnützigen Kahane Stiftung, seit 2011 Geschäftsführerin der SPITL12 Vermietung und Verwaltung GmbH, seit 2015 Geschäftsführerin der Berli Betriebs GmbH und seit 2017 Geschäftsführerin der zigzag Werkstätte GmbH. Lillis Ballroom begleitet sie in leitender Position seit der Gründung in 2015.
Hannah Beck
Nach ihrem Abschluss an der Modeschule Herbststraße arbeitete sie als selbständige Schneiderin und begann eine Ausbildung als Diplom Eventmanagerin. Nebenbei war sie auch schon während ihrer Schulzeit in diversen Cateringunternehmen tätig, war auch in der Leitung und machte die Gastgewerbsprüfung. Hannah unterstützte bei der Gründung einer Saftbar sowohl inhaltlich als auch vor Ort und leitete diese 2 Jahre lang. Nach ihrem Diplom Abschluss zur Eventmanagerin beschloss sie in der Seminarorganisation Fuß zu fassen, doch schnell merkte sie, dass ihr das mit viel zu wenig Menschenkontakt und Bewegung verbunden war.
Durch einen schönen Zufall erfuhr sie von ihrer langjährigen Freundin Lilli Kahane, dass diese in ihrem Projekt noch Unterstützung braucht und so wurde Hannah 2018 Teil des Teams.

Matthias Sanoll
schloss 2012 seine Holzbildhauer Gesellenprüfung in Südtirol ab, nach einem Jahr in Berlin, zog es ihn wieder nach Südtirol zurück, wo er als Jugendbetreuer, in der Restauration sowie auch in der Eventbranche arbeitete. Seit 5 Jahren lebt er in Wien, arbeitete drei Jahre als Feinmechaniker bei Holzkern und besuchte im Laufe einer Bildungskarenz eine Maturaschule, mit anschließendem Abschluss der Berufsreifeprüfung. Im Moment studiert er Digitale Kunst an der Univ. für angewandte Kunst und Lehramt an der Akademie der bildenden Künste.
Seit Mitte Oktober ist er stolzes Mitglied des Teams von Lillis Ballroom und am Empfang tätig.
So schön können die Berührungspunkte zwischen sehenden und blinden Menschen sein, dass für Angst und Unsicherheit kein Platz mehr ist." - Jakob
Trainer*innen

Lucia Rosenfeld
studierte zeitgenössische Tanzpädagogik an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien (ehem. Konservatorium). Für ihr Masterstudium zog sie zwei Jahre nach Frankreich und schloss den Master Exerce in Choreographie für zeitgenössischen Tanz und Performance am Institute Chorégraphique International in Montpellier ab. Lucias Interessen liegen schon seit ihrem Bachelorstudium in der Arbeit mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen. 2015 erlernte sie die österreichische Gebärdensprache und gab Tanzkurse für gehörlose und schwerhörige Menschen. 2018 arbeitete sie zusammen mit dem „Mixtabled Mellow Yellow Team“ (MAD Coproductions) und „Danceability“. In den Jahren davor absolvierte sie Praktika bei der Tanzcompanie „Ich bin OK“ und bei „Tanz die Toleranz“ und arbeitete seit 2017 künstlerisch und pädagogisch mit sehbeinträchtigen und blinden Menschen in Österreich und Frankreich. Sie möchte dem Ableismus und anderer Arten der Diskriminierung ihre pädagogisch und künstlerische Arbeit entgegensetzen und beschäftigt sich seit ihrem Masterstudium speziell mit dem Thema „Crip Time“. Neben dem zeitgenössischen Tanz setzt sich Lucia mit Meditation und somatischer Praxis - wie der Feldenkrais Methode – auseinander, in die sie sich seit 2017 intensiver vertieft. Lillis Ballroom entdeckte sie, da sie, seit sie fünfzehn ist, Paartänze jeglicher Art lernt und zuletzt den Tango Argentino für sich entdeckt hat.
In ihrem Unterricht legt Lucia speziellen Wert auf die eigene Körperwahrnehmung und die Verbindung beim Tanzen zwischen dem Partner*in und der Musik.
2020 erhielt sie das Danceweb Stipendium vom „Impulstanz Festival“.
Sprachkenntnisse: Deutsch, Englisch, Französisch, Österreichische Gebärdensprache

Nadine Steurer
studierte Sprachen und Kulturen Südasiens und Tibets an der Universität Wien. Sie spricht acht Sprachen und hat bereits an vielen Orten der Welt gelebt und gearbeitet. Anfang 2017 macht sie sich in der Organisation von Seminaren im Bereich Wahrnehmung selbständig. Der Paartanz begleitet Nadine Steurer seit ihrer frühen Jugend. Während eines Aufenthalts in Buenos Aires entdeckt sie ihre Liebe zum Argentinischen Tango. Seit 2014 ist sie jeden Sommer Teil des ImPulsTanz Office-Teams und damit in enger Berührung mit Zeitgenössischem Tanz. Die letzten Jahre über entdeckt sie verschiedene Körperarbeits-Methoden wie Faszien-Therapie, Touch for Health und Akupressur für sich. In Lillis Ballroom möchte Nadine Steurer Erfahrungsräume entstehen lassen und dazu ermuntern, die eigene Wahrnehmung zu erforschen. So kann ein Tanz jenseits des Sichtbaren lebendig werden.
Sprachkenntnisse: Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Arabisch

Tim Hüning
Er ist ein wahrer Tausendsassa in diversen künstlerischen Disziplinen. Er studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen Gesang, Tanz und Schauspiel und arbeitet seitdem an diversen Theatern und Opernhäusern im gesamten deutschsprachigen Raum. Neben seiner Arbeit *auf* der Bühne ist er als funktionaler Stimmbildner für professionelle SängerInnen diverser Stile tätig und unterrichtet Gesang und Liedinterpretation.
Seine künstlerischen Arbeiten als Portrait Fotograf und Designer sind bei Kunstschaffenden, Theatern und Firmen gleichermaßen beliebt und seine Fotografien wurden bereits in diversen Print- und Online-Medien international veröffentlicht. 2020 gründete er das Unternehmen workshots.at, das sich auf Business Portraits und Expression Coaching für Corporate Clients spezialisiert hat.
Zusammen mit 3 Tango-begeisterten Freunden veranstaltet er regelmäßig die Pop-Up-Milonga “Tango en la Calle” auf diversen öffentlichen Plätzen in Wien und seit neuestem auch in den Räumlichkeiten des Weltmuseum Wien in der Hofburg.
Tim ist neu im Team von Lillis Ballroom und unterrichtet bei uns Tango Argentino. Inspiriert von Pina Bauschs Tanztheater dass er im Studium kennengelernt hat und mit der Unterrichtserfahrung aus mehr als 15 Jahren Kampfsport sucht Tim im Tango die Verbindung von Körpermechanik und Improvisation.
Sprachkenntnisse: Deutsch, Englisch, Niederländisch (basics)

Lucie Naudé
Als sie 2022 begann, Tango zu tanzen und die großartige Welt des Queer Tango entdeckte, entstand die Idee, auch für Salsa Räume zu gestalten, die mit binären und ungleichen Geschlechterbeziehungen brechen. Als sie 2023 nach Wien kam, gründete sie eine gemeinschaftsorientierte Salsa-Gruppe: QueerSalsaWien. Lucie betrachtet die Praxis des Paartanzes als einen Raum für aufrichtige und respektvolle Begegnungen mit anderen sowie als einen Moment der Verbindung mit dem eigenen Körper. Neben dem Tanzen arbeitet Lucie als sozialwissenschaftliche Doktorandin an der Universität Wien, wo sie transnationale feministische Bewegungen erforscht.
Sprachkenntnisse: Englisch, Spanisch, Französisch

Ana Tot
Seit ihrem 4. Lebensjahr tanzt Ana verschiedene Tanzstile, vom klassischen Ballett über Jazz und Modern bis hin zum zeitgenössischen Tanz und schließlich - Tango Argentino!
„Ich liebe die Verbindung, Individualität, Musikalität und Sensibilität, die der Tango bietet und lehrt. Mein Fokus beim Unterrichten (und Tanzen!) von Tango ist eine gesunde, natürliche Bewegung des Körpers, Musikalität und Körpergefühl, das Finden der individuellen Prägung in Improvisation und Interpretation.“
Sprachkenntnisse: Deutsch (basics)Englisch, Spanisch (basics), Serbisch, Kroatisch

Arno Plass
Er studierte Philosophie und Gender Studies und schreibt derzeit an seiner PhD-Arbeit zu Queer Tango an der Kunstuniversität Linz. Dieses Projekt führt ihn ua auf die Tanzflächen in Buenos Aires und Montevideo und beschert ihm die Freude, für ein künstlerisches Projekt mit vielen Menschen in Kontakt zu treten. Arno arbeitete lange Zeit als Lebens- und Sozialberater, Kinesiologe und Yoga-Lehrer und arbeitete mehrere Jahre für ein Rehabilitationsprojekt für Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Für Arno ist Tanzen die Freude an der Bewegung mit dem eigenen Körper. Gleichzeitig ist es eine Möglichkeit das gesellschaftliche Zusammenleben zu reflektieren und neu zu ordnen. Das Ziel ist, dass Tanzen für jede und jeden Spaß machen kann und auf diese Weise eröffnet sich eine neue Welt.
Sprachkenntnisse: Deutsch, English, Spanisch, Portugiesisch (basics), Französisch basics)

Maria Theresia Mühlbacher
Nach ihrem Abschluss an der staatlichen Ballettschule in Łódź, Polen, war Maria Theresia Mitglied und Solotänzerin mehrerer Tanzkompanien mit den Schwerpunkten Ballett, Barocktanz und Tango Argentino und tanzte in zahlreichen Projekten im In- und Ausland. Sie fungierte 10 Jahre lang als künstlerische Leiterin ihrer eigenen Kompanie NEOBA und des Tanzfestivals TANZTAGE BAD ISCHL.
Während sie 22 Jahre lang Ballett und Körperarbeitstechniken im Kinder-, Amateur- und Profibereich (Training und Probenleitung) unterrichtete, spezialisierte sie sich in den letzten Jahren immer mehr auf den Tango Argentino. Ausgehend von Bühnenproduktionen und Tango Escenario, faszinierte sie immer mehr der Soziale Tango - insbesondere die Aspekte Körperkommunikation, Improvisation und das enorme Potenzial zur Entwicklung und Förderung von Gesundheit und einem harmonischen Miteinander.
Sprachkenntnisse: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Polnisch

Andrea Gavilanes
Andrea ist seit ihrer Geburt von Musik und Tanz umgeben. Schon im Mutterleib in Ecuador spürte sie die Rhythmen der Marimba und die Klänge der andinen Folklore. Diese frühe Verbindung zur Musik prägte ihr Leben und wurde die Grundlage für ihre spätere tänzerische Karriere.
Mit sieben Jahren zog Andrea nach Madrid, wo sie ihre Reise im Bereich urbaner Tanzstile fortsetzte. Vor ihrem Umzug nach Österreich war sie in Ecuador Teil einer Folklore-Tanzgruppe und trat regelmäßig bei Shows auf, was ihre Bühnenpräsenz und ihre Liebe zur Tanzkultur weiter festigte.
Seit mittlerweile vier Jahren unterrichtet Andrea verschiedene latin Dances in Wien und gibt ihre Leidenschaft für den Tanz an Menschen jeden Alters und Niveaus weiter. Ihr Unterricht zeichnet sich durch eine spielerische und musikzentrierte Methodik aus. Ihr Fokus liegt auf der Musikalität, wobei sie den Schüler*innen hilft, eine tiefere Verbindung zu ihrem Körper und der Musik zu entwickeln. Dies ermöglicht es ihnen, ihren eigenen Tanzstil zu entfalten und mit Freude und Selbstvertrauen zu tanzen.
Sprachkenntnisse: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch

Eli Rinne
Eli’s Reise mit Tango Argentino begann eher durch Zufall in einem kleinen Studio in Valencia, in dem fließender Rollenwechsel ganz natürlich praktiziert wurde und Tanzrollen kein Gender zugewiesen wurde. So fand Eli schnell deren Zuhause in der Welt des Queer Tango und später auch in Fusion, Blues und anderen Tanzcommunities, die sich der Inklusion und des gegenseitigen Respekts verschrieben haben.
Mit einem Background in kritischer, diversitätsbewusster Bildungsarbeit gestaltet Eli Lernräume, in denen die Verbindung und die achtsame Begegnung mit dem Gegenüber und mit sich selbst im Vordergrund steht und in denen mit Freude, Authenizität und Intuition getanzt werden kann. Dabei greift Eli auf deren Erfahrung als Leitung verschiedenster Bewegungsworkshops – Fusion, Contemporary Flow, Tango Argentino und Yoga – sowie auf deren Training in Concious Partner Dance und Tango Argentino zurück. Mit Lillis Ballroom hat Eli nun erneut einen Ort gefunden, an dem all diese Werte gelebt werden und in jede Tanzstunde mit einfließen dürfen.

Nadine Brunner
Inklusion hat für Nadine eine besondere Bedeutung. Sie selbst ist nämlich hochgradig sehbeeinträchtigt, weshalb sie in ihrem Leben schon oft mit fehlender Toleranz zu kämpfen hatte. Dadurch lässt sie sich von ihrer positiven Einstellung aber nicht abbringen. Zusammen mit Blindenführhündin Flora stellt sie sich allen Herausforderungen, meistert ihren Alltag und verfolgt entschlossen ihre Ziele, die im Abschließen ihres Lehramtstudiums sowie in der Aufklärung von Sehenden über das Thema Blindheit liegen.

