Team und TrainerInnen

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lauter Tanzpaare die mit verbundenen Augen tanzen, Trainerin Karen steht mit dem Rücken zu uns und beobachtet.

Team & Trainer*innen

Ein Portait von Lilli Beresin

Lilli
Initiatorin

Ein Portait von Petra Schön, Foto: Karolina Miernik

Petra
Leitung

Ein Portait von Alexandra Vietinghoff, Foto: Karolina Miernik

Alexandra
Geschäftsführung

Mitarbeiterin Hannah

Hannah
Assistenz

Trainerin Nadine tanzt vor der Kamera, sie hebt beide Hände nach oben und lächelt

Nadine
Latin Roots, Elements

Unsere Trainerin Lucia vor der Lochwand

Lucia
Tango Argentino, Latin Roots, Elements

Portrait von unserem Trainer Yuri, er steht seitlich, greift sich mit beiden händen an die Brust und lächelt in die Kamera.

Yuri
Latin Roots

Ein Portrait unseres Trainers Arno, er hebt beide Hände auf Schulterhöhe in die lust und lächelt in die Kamera.

Arno
Tango Argentino

Tango Trainer Helmut lächelt in Tangohaltung in die Kamera

Helmut
Tango Argentino

Ein Portait von Lena Pirklhuber, Foto: Karolina Miernik

Lena
Elements

Portait Nadine Brunner

Nadine
Expertin für Barrierefreiheit Fokus Blindheit

Team


Portraifoto Lilli Beresin

Lilli Kahane

Erfahren Sie hier mehr über Lilli Kahane und die Geschichte hinter Lillis Ballroom.


Portraifoto Petra Schön

Petra Schön

studierte Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien, Ganzheitliche und Multimediale Kunsttherapie an der Akademie für Kunsttherapie Wien und hat Zusatzausbildungen im HR Management, Kunstorientierter Supervision, Coaching und Kulturmanagement.

Petra Schön arbeitet 4 Jahre als Assistentin der Geschäftsführung in der Akademie für Kunsttherapie und ab 2004 auch als freie Kunsttherapeutin. 2007 ist sie Mitbegründerin von Wesensart – einer Atelier-Initiative, die Ausstellungen und Kulturprojekte initiiert. Petra Schön lebt zwei Jahre in Skopje/Mazedonien, wo sie unter anderem die Förderung nachhaltiger Projekte für die International Women Association koordiniert. Zurück in Wien wechselt sie als Beraterin in den Bereich Berufsorientierung, bevor sie ab 2015 mit viel Engagement an der Entwicklung und Umsetzung von Lillis Ballroom mitwirkt. 2018 übernimmt Petra die Leitung von Lillis Ballroom. Petra Schön ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.


Portraifoto Alexandra Vietinghoff

Alexandra Vietinghoff-Scheel

geboren und aufgewachsen in Wien, ist seit ihrem 18. Lebensjahr im Verlagswesen (PR/Medusa), im Kulturbereich (Büro der Intendantin/Wiener Festwochen, Tanzstudio/Theater an der Wien) und in der Werbung (Kundenberatung/Demner, Merlicek & Bergmann) tätig. Acht Jahre arbeitet sie danach in Brüssel für deutsche und österreichische Interessensvertretungen im Finanzbereich (deutsche Bausparkassen), im Landwirtschaftssektor (ÖRV) und für die Milchindustrie (deutscher MIV).

Seit 2004 ist Alexandra Vietinghoff-Scheel Administratorin der Schweizer gemeinnützigen Kahane Stiftung, seit 2011 Geschäftsführerin der SPITL12 Vermietung und Verwaltung GmbH, seit 2015 Geschäftsführerin der Berli Betriebs GmbH und seit 2017 Geschäftsführerin der zigzag Werkstätte GmbH. Lillis Ballroom begleitet sie in leitender Position seit der Gründung in 2015.


Hannah Beck

Nach ihrem Abschluss an der Modeschule Herbststraße arbeitete sie als selbständige Schneiderin und begann eine Ausbildung als Diplom Eventmanagerin. Nebenbei war sie auch schon während ihrer Schulzeit in diversen Cateringunternehmen tätig, war auch in der Leitung und machte die Gastgewerbsprüfung. Hannah unterstützte bei der Gründung einer Saftbar sowohl inhaltlich als auch vor Ort und leitete diese 2 Jahre lang. Nach ihrem Diplom Abschluss zur Eventmanagerin beschloss sie in der Seminarorganisation Fuß zu fassen, doch schnell merkte sie, dass ihr das mit viel zu wenig Menschenkontakt und Bewegung verbunden war.

Durch einen schönen Zufall erfuhr sie von ihrer langjährigen Freundin Lilli Kahane, dass diese in ihrem Projekt noch Unterstützung braucht und so wurde Hannah 2018 Teil des Teams.

 

So schön können die Berührungspunkte zwischen sehenden und blinden Menschen sein, dass für Angst und Unsicherheit kein Platz mehr ist." - Jakob

Trainer*innen

Trainerin Nadine tanzt vor der Kamera, sie hebt beide Hände nach oben und lächelt

Nadine Steurer

studierte Sprachen und Kulturen Südasiens und Tibets an der Universität Wien. Sie spricht acht Sprachen und hat bereits an vielen Orten der Welt gelebt und gearbeitet. Anfang 2017 macht sie sich in der Organisation von Seminaren im Bereich Wahrnehmung selbständig. Der Paartanz begleitet Nadine Steurer seit ihrer frühen Jugend. Während eines Aufenthalts in Buenos Aires entdeckt sie ihre Liebe zum Argentinischen Tango. Seit 2014 ist sie jeden Sommer Teil des ImPulsTanz Office-Teams und damit in enger Berührung mit Zeitgenössischem Tanz. Die letzten Jahre über entdeckt sie verschiedene Körperarbeits-Methoden wie Faszien-Therapie, Touch for Health und Akupressur für sich. In Lillis Ballroom möchte Nadine Steurer Erfahrungsräume entstehen lassen und dazu ermuntern, die eigene Wahrnehmung zu erforschen. So kann ein Tanz jenseits des Sichtbaren lebendig werden.

 

Lucia Rosenfeld

studierte zeitgenössische Tanzpädagogik an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien (ehem. Konservatorium).  Für ihr Masterstudium zog sie zwei Jahre nach Frankreich und schloss den Master Exerce in Choreographie für zeitgenössischen Tanz und Performance am Institute Chorégraphique International in Montpellier ab. Lucias Interessen liegen schon seit ihrem Bachelorstudium in der Arbeit mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen. 2015 erlernte sie die österreichische Gebärdensprache und gab Tanzkurse für gehörlose und schwerhörige Menschen. 2018 arbeitete sie zusammen mit dem „Mixtabled Mellow Yellow Team“ (MAD Coproductions) und „Danceability“. In den Jahren davor absolvierte sie Praktika bei der Tanzcompanie „Ich bin OK“ und bei „Tanz die Toleranz“ und arbeitete seit 2017 künstlerisch und pädagogisch mit sehbeinträchtigen und blinden Menschen in Österreich und Frankreich. Sie möchte dem Ableismus und anderer Arten der Diskriminierung ihre pädagogisch und künstlerische Arbeit entgegensetzen und beschäftigt sich seit ihrem Masterstudium speziell mit dem Thema „Crip Time“. Neben dem zeitgenössischen Tanz setzt sich Lucia mit Meditation und somatischer Praxis - wie der Feldenkrais Methode – auseinander, in die sie sich seit 2017 intensiver vertieft. Lillis Ballroom entdeckte sie, da sie, seit sie fünfzehn ist, Paartänze jeglicher Art lernt und zuletzt den Tango Argentino für sich entdeckt hat.

In ihrem Unterricht legt Lucia speziellen Wert auf die eigene Körperwahrnehmung und die Verbindung beim Tanzen zwischen dem Partner und der Musik.

2020 erhielt sie das Danceweb Stipendium vom „Impulstanz Festival“.

 

Ein Portrait unseres Trainers Arno, er hebt beide Hände auf Schulterhöhe in die lust und lächelt in die Kamera.

Arno Plass

studierte Philosophie und Gender Studies und schreibt derzeit an seiner PhD-Arbeit zu Queer Tango an der Kunstuniversität Linz. Dieses Projekt führt ihn ua auf die Tanzflächen in Buenos Aires und Montevideo und beschert ihm die Freude, für ein künstlerisches Projekt mit vielen Menschen in Kontakt zu treten. Arno arbeitete lange Zeit als Lebens- und Sozialberater, Kinesiologe und Yoga-Lehrer und arbeitete mehrere Jahre für ein Rehabilitationsprojekt für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Für Arno ist Tanzen die Freude an der Bewegung mit dem eigenen Körper. Gleichzeitig ist es eine Möglichkeit das gesellschaftliche Zusammenleben zu reflektieren und neu zu ordnen. Das Ziel ist, dass Tanzen für jede und jeden Spaß machen kann und auf diese Weise eröffnet sich eine neue Welt.

 

Portrait von unserem Trainer Yuri, er steht seitlich, greift sich mit beiden händen an die Brust und lächelt in die Kamera.

Yuri Columbie Banega

ist unser Neuzuwachs aus Kuba. Während seiner Universitätszeit (2010 - 2015) nahm er an zahlreichen Tanz-Workshops des „Festivals de Cultura“ mit dem Schwerpunkt Salsa Cubana und Cha-Cha-Cha teil. Nach seinem Studium als Wirtschaftsingenieur verfolgte er diese Leidenschaft weiter und begann damit, als Lehrer Touristen in Salsa Cubana einzuführen.

2018 lernte er in Spanien berühmte Stile wie Sensual Bachata, Salsa L.A. und Kizomba kennen. Schon bald integrierte ihn die „Swing Project Málaga Akademie“ in ihr Team um dort Kurse für Salsa Cubana zu halten.
Mit dem Umzug nach Wien begann er 2019 in „A Bailar Vienna“ als kubanischer Salsa-Lehrer und in „Kuratorium Wiener Pensionisten-Häuser“ (KWP) als Lateinamerikanischer Tanzlehrer zu arbeiten, wo er gemischt Salsa, Merengue, Bachata u.w. unterrichtet. Derzeit ist er in der Tanzschule „InDancity“ tätig und entwickelt Projekte und Kurse über seine eigene Marke „A Tu Ritmo“.

Für Yuri ist es wichtig, beim Tanzen Spaß zu haben und den Rhythmus zu fühlen. “El baile no tiene language si no sentimientos” – „Der Tanz hat keine Sprache, sondern Gefühl“, drückt seinen Zugang gelungen aus.

 

Tango Trainer Helmut lächelt in Tangohaltung in die Kamera

Helmut Höllriegl

studierte Volkswirtschaft und Operngesang in Wien und Strassburg. Neben seinen Haupttätigkeiten als Sänger und Tangolehrer leitet Helmut das Kulturzentrum Atelier Sol im 10. Bezirk. Als Tango-DJ und Musikexperte ist er regelmäßig zu Gast in unterschiedlichen Communities der europäischen Tangoszene. Auf seinem Youtube-Kanal findest du Tutorials zum besseren Musik-Verständnis für Tänzer:innen sowie Playlisten und praktische Tipps & Tricks.

In Helmuts Unterricht mischen sich Ansätze aus Tanz, Gesang & Schauspiel, besonders wichtig ist ihm die Musik als Hauptinspirationsquelle. Lieblings-Themen sind Kommunikation im Paar, Wohlfühlen und Auskosten des Moments, das Einbringen der Persönlichkeit in den Tanz und das Zelebrieren des gemeinsamen Gehens auf 100 verschiedene Arten. Bewusstsein zu schaffen für einen geerdeten und gelösten Atem und ihn als Verbindung zum Partner wie auch tänzerischen Ausdruck einzusetzen machen Helmuts Arbeit universell und begreifbar für Personen jeglichen Alters wie Tanzniveaus.


Portraitfoto Lena Pirklhuber

Lena Pirklhuber

schloss 2016 ihr Studium Zeitgenössische Tanzpädagogik an der MUK Privatuniversität Wien ab und unterrichtet seitdem Kinder, Jugendliche und Erwachsene. In ihrer Bachelorarbeit, die von der Kulturabteilung der Stadt Wien mit einem Förderpreis ausgezeichnet wurde, beschäftigte sie sich mit zeitgenössischem Tanzunterricht als kunstpädagogischen Beitrag in der psychomotorischen Entwicklung von blinden und sehbeeinträchtigten Kindern. Sie sieht Tanz als Kommunikation, die ohne Worte auskommt und alle Sinne schult: durch genaues Hinspüren mit dem Körper zuhören, fragen, initiieren…

Seit zwei Jahren studiert Lena Psychologie an der Uni Wien (Auslandssemester an der Uni Straßburg), was ihren Wunsch wiederspiegelt, Menschen in ihrer physischen als auch psychischen Gesundheit durch Tanz und Bewegung zu unterstützen.

Nadine Brunner

Inklusion hat für Nadine eine besondere Bedeutung. Sie selbst ist nämlich hochgradig sehbeeinträchtigt, weshalb sie in ihrem Leben schon oft mit fehlender Toleranz zu kämpfen hatte. Dadurch lässt sie sich von ihrer positiven Einstellung aber nicht abbringen. Zusammen mit Blindenführhündin Flora stellt sie sich allen Herausforderungen, meistert ihren Alltag und verfolgt entschlossen ihre Ziele, die im Abschließen ihres Lehramtstudiums sowie in der Aufklärung von Sehenden über das Thema Blindheit liegen.

 

Lilli und juan sitzen vor dem Tanzstudio und lachen

 Juan D. Lange

ist in Montevideo, Uruguay geboren und aufgewachsen, studierte Ethnologie und hat Ausbildungen in der Gindler Körperarbeit (Frieda Goralewski/Michel Benjamin), in gestalttherapeutischem Training, diagnostischer Bioenergetik, Feldenkraisarbeit und Gruppendynamik.

Mit seiner Tangoschule Estudio Sudamérica in Berlin hat er in den 1980er Jahren die Tango-Bewegung in Deutschland ausgelöst und wenig später auch mit Salsa cubana und Kizomba Furore gemacht. Mehr als 180 Tango Lehrerinnen und Lehrer hat er seither ausgebildet, die nach seiner Unterrichtsmethode Paartanz lehren.

Juan D. Lange hat als pädagogischer Leiter den ersten Basislehrgang von Lillis Ballroom begleitet. Gemeinsam mit ihm wurden die eigene Ausbildungsmethode sowie die Latin Roots ausgearbeitet. Entstanden sind maßgeschneiderte Angebote, die abseits stereotyper Vermittlungsmuster einen ganzheitlichen Ansatz des Tanzens verfolgen, das Vertrauen in den eigenen Körper stärken und die Individualität in den Mittelpunkt stellen. Neben seinem Erfahrungsschatz und dem fundierten Wissen ist es vor allem der motivierende Vermittlungswille und sein Temperament, mit dem Juan D. Lange Lillis Ballroom bereichert hat.